Gobi hautnah

Gobireise

Es gibt wohl kaum Jemanden, der nicht den Ausspruch "Schick ihn doch in die Wüste Gobi" gehört hat. Doch hinter dem zweifelhaften Ruf als Einöde und einer der einsamsten Regionen der Welt verstecken sich ungeahnte Vielfalt und Variationen.

 

Higlights 
• Ikh gazarin chuluu: ein für die Höhlenerforschung und Wandern geeignetes Gebiet 
• Yolyn am (Geierschlucht): eine erstaunliche Schlucht mit starkem Eismassen; perfekt für das Wandern 
• Khongoryn els: eine der größten und außergewöhnlichen Sanddünen in der Mongolei 
• Gobi- Gurvansaikhan: ausgezeichnete Wandergelegenheit, um die höchste Erhebung in der Wüste Gobi zu erreichen 
• Besuch bei den nomadischen Familien um ihre Lebensart sowie die Nomadenkultur kennen zu lernen 
• Pferdereiten in der Steppe 
• Terelj: eine berühmte und abwechselungsreiche Landschaft

Tag 1. Ulaanbaatar. 
Nach der Ankunft werden sie in Ihrem Hotel in Ulaanbaatar untergebracht. Nachdem Sie sich von Ihrem Flug erholt haben, wird es eine Einführung über die bevorstehenden Reise geben. Danach gibt es die Stadtrundgang, wobei sich Ihnen die Möglichkeit bietet, die altehrwürdigen Tempel des berühmten Gandan Klosters zu besichtigen.
Tag 2. Ikh gazariin chuluu. 
Aufbruch in den Süden. Ikh gazariin chuluu ist eine anschauliche Granitbröcken, der so aufgetürmt, dass überall Höhlen und Geheimgänge zu entdecken sind. Bestes Kletter- und Wandergebiet wo die Kletterer unter uns die Herausforderung auf sich nehmen können. 
Tag 3. Tsagaan Suvarga.
Tsagaan Suvarga liegt in Südgrenze des Dundgobi Provinzes. Die Mineralien an flachen Felsen bilden verschiedene Farben. Dieses Naturschauspiel wird Sie tief beeindrucken. 
Tag 4. Yoliin am.
Die Bardgeier, die eine Spannweite von fast 3 Metern erreichen, sind die Namensgeber dieser Schlucht. Der kleine Bach friert im Winter zu einem Gletscher, und trotz der großen Hitze, kommt es oft vor, dass im Sommer noch Reste vom Eis zu besichtigen ist. Mit ein bisschen Geduld und Glück erblickt man einen Steinbock oder den Wildschaf Argali. 
Tag 5. Bayanzag. 
Die Roten Klippen erlangten ihren Ruhm durch amerikanischen Zoologen und Paläontologen Roy Chapman Andrews, der Anfang des letzten Jahrhunderts mehrere Hundert Dinosaurier an diesem Ort ausgegraben hat. Noch immer kann man Dinosaurierknochen finden, die von den einst so mächtigen Herrschern der Gobi bezeugen. Doch als Hobby – Paläontologen müssen wir die gefunden Überreste der Dinosaurier leider liegen lassen, da es verboten ist, Knochen der Dinos auszuführen.
Tag 6. Gobi Gurvansaikhan.
Der Nationalpark Gobi Gurvansaikhan ist der östliche Ausläufer des Altai Gebirges und liegt 2548 m über den Meeresspiegel. -Auch eine perfekte Wandergelegenheit, die mit atemberaubendem Blick in den unendlichen Horizont über die Gobi belohnt wird.
Tag 7. Khongoryn Els.
Die von Einheimischen „die singenden Dünen“ genannte Khongoryn Els ist mit 180 km Ausdehnung die größte Sanddüne in der Mongolei. An manchen Stellen ist sie bis zu 10 km breit und 800m hoch. Die feinen Sanddünen sind ganz fürs Sandsurfing geeignet. 
Tag 8. Arvaiheer. 
Hauptstadt der Provinz Uvurkhangai. Langsam aber sicher nähern wir uns in der alten Stadt der Mongolen- Kharkorin. Hier können wir unseren Nachschub für weitere Reise treffen. 
Tag 9. Kharkorin. 
Die von Dschingis Khan gegründete Stadt Kharkorin ist eine der beliebtesten Reiseziele der Touristen, obwohl man nur die Ruinen des damaligen Zentrums des mongolischen Reiches sehen kann. Das in der nähe liegende buddhistische Kloster Erdene- Zuu ist dagegen mehrmals restauriert worden und berühmt für seine 108 Stupas. 
Tag 10. Khustain nuruu. Die wildpferde Takhi
Auf dem Weg zurück nach Ulaanbaatar werden wir in der saftigen Steppe im Khustain Nuruu Nationalpark Halt machen, um die domestizierten Pferde die letzten Wildpferde Takhi, oder Prszewalski Pferde genannt, zu sehen.
Tag 11 und 12. Terelj.
Terelj bietet eine abwechslungsreiche Landschaft. Die Riesenfels „Melkhii Khad“- Schildkrötenfels beeindruckt jede Reisende. Ob Sie Pferdereiten, wandern oder im Fluss Tuul schwimmen wollen liegt ganz in Ihrer Entscheidung. Am wird die mongolische spezial Gericht Khorhog serviert. 
Tag 13. Ulaanbaatar.Ein bisschen Zeit um durch die Stadt zu spazieren und einen Überblick von Stadtleben in Ulaanbaatar zu bekommen. Am Abend werden in einer geselligen Runde beim Abendessen letzte Eindrucke gesammelt. 

Tag 14: Abschied
Auch wenn der Abschied schwer fällt, zu Hause warten die lieben, um von der Mongolei zu erfahren. Am morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen, von wo aus der Heimflug startet.

Andere Wunschtermine, sowie Resiealternativen sind durchaus organisierbar.


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Das Wort "Gobi" bedeutet ganz einfach Wüste. Aber diese "einfache" Wüste bedeckt ein Drittel des mongolischen Staats. Und die Mongolen differenzieren zwischen 33 Arten der Gobi, welche durch ihre Bodenbeschaffenheit und Farbe unterschieden werden. Und entgegen der weitläufigen Meinung besteht nur 3% der Wüste Gobi aus Sanddünen. Der Rest ist eine Vielfalt aus Stein- und Steppenwüsten, Hochgebirgen und Oasen.

Die Gobi ist eine Landschaft der Extreme: das kontinentale Klima sorgt für wenig Niederschlag, die Temperaturen steigen im Sommer auf mehr als 40°C im Schatten, im Winter fallen sie unter -40°C, die große Temperaturschwankung zwischen Tag und Nacht lässt nicht nur Steine auseinander platzen, auch die Sandstürme im Frühjahr sind gefürchtet.

Trotz dieser extremen Bedingungen ist die Gobi reich an Flora und Fauna. Die zweihöckrigen Kamele, auch Trampeltiere genannt, sorgen in großer Zahl für den Lebensunterhalt der Nomaden. Daneben bevölkern große Herden von Gazellen und Antilopen, Wölfe, Murmeltiere, Schneeleoparden, Iltisse, Steinböcke und die Wildschafe Argali die Landschaft.

Neben vielen Blumen und Blüten, die im Sommer in den Oasen und Gebirgen der Gobi blühen, gibt es noch zahlreiche Saxaulwälder, jene berühmten Wüstenbäume, die wegen ihrer hohen Dichte sogar im Wasser untergehen.

Die höchst unterschiedlichen Landschaften der Gobi begeistern jeden Landschaftsfotografen - sofern diese in die abgelegenen Gegenden hinfinden. Von den Ausläufern des Altaigebirges mit den großen Schluchten und Canyons über die Oasen bis hin zu den riesigen singenden Sanddünen und weiten Steppen beinhaltet die Gobi zahlreiche Motive , die festgehalten werden wollen.

Letztlich ist die Gobi eine der Hauptfundorte von Dinosaurierknochen in der Welt. In den frühen 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckte der Amerikaner Roy Chapman Andrews mehr als 100 Dinosaurier in der Südgobi. Seitdem fanden zahlreiche Expeditionen statt, welche eindrucksvoll belegen, dass vor 100 bis 60 Millionen Jahren die Gobi ein anderes Gesicht hatte und die Heimat nicht nur für die Dinosaurier war, sondern auch für die ersten großen Säuger.

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