14 Tage - Tawan Bogd - Trekking, Westmongolei (Inlandflug)

Ulan Bator – Ölgii – Tawan Bogd- Nationalpark - Platz des heißen Frühlings – Aral Tolgo - Arschany Uul – Schiweet Uul - Maltschi-Spitze

 

Dauer der Tour:
10 Tage
Inhalte der Tour:
- Mit dieser Tour lernen Sie den äußersten Westen der Mongolei kennen. In großer Abgeschiedenheit gehen Sie auf Entdeckungsreise.
- Nach Erkundungen in Ulan Bator geht es mit einem Inlandflug nach Ölgii. Ölgii ist das Aimakzentrum in der Westmongolei. Diese Gegend wird vor allem von den mongolischen Kasachen besiedelt. Im Gegensatz zu den anderen Gebieten der Mongolei wird hier nach der moslemischen Religion gelebt. Wie alle Berge im Westen der Mongolei, gehört dieses Gebiet zur Altai-Gebirgskette. Raue, schroffe, zum Teil vergletscherte Berge prägen das Bild der Landschaften. Die Tour beginnt mit einem Geländefahrzeug, das die Touristen zum Startpunkt der Trekkingtour bringt. Die Gruppe wird von örtlichen Touristenführern begleitet. Das Gepäck wird streckenweise mit Pferden oder Kamelen transportiert. Für den geübten Wanderer ist diese Tour technisch nicht sehr schwierig. Orte der frühen Besiedlung aus der türkischen Herrschaftszeit werden aufgesucht. Flora und Faune halten trotz der kargen Bedingungen immer wieder Überraschungen bereit. Die Tour kann, den speziellen Wünschen der Touristen entsprechend, vor Ort variiert und gestaltet werden.
- Nach der Wanderung durch die Berge bringt ein Geländefahrzeug die Gruppe wieder in das Aimakzentrum Ölgii, von wo aus der Rückflug nach Ulan Bator erfolgt.
Verkehrsmittel:
Die Touristen werden auf dem Bahnhof oder dem Flughafen mit einem Auto abgeholt und am Ende der Tour auch wieder zu diesen gebracht. Für die Strecken von Ulan Bator nach Ölgii und am Ende der Trekkingtour wieder zurück nach Ulan Bator wird der Inlandflug genutzt. Zu Beginn und zum Ende der Trekkingtour steht wieder ein Geländewagen zur Verfügung. Auf der Trekkingtour wird das Gepäck mit Pferden oder Kamelen transportiert.
In Ulan Bator am Ende der Tour steht wieder ein Fahrzeug zur Verfügung.
Übernachtungsbeschreibung:
- bei An- und Abreise je eine Nacht im Hotel in Ulan Bator
- 1 Nacht im örtlichen Hotel in Ölgii
- Die übrigen Übernachtungen erfolgen in Zelten oder in Jurten-Camps

Die Hotels entsprechen der Mittelklasse mit Zweibettzimmern, WC, Dusche oder Bad. Die Hotels im Land weichen von diesem Standard ab. 
Für die Übernachtung im Zelt werden vom Veranstalter Zelte mitgeführt. Im Bedarfsfall können auch Schlafsäcke zur Verfügung gestellt werden. Nach Möglichkeit sollten aber für die Zeltübernachtung eigene Schlafsäcke genutzt werden.
Für die Übernachtung im Zelt werden vom Veranstalter Zelte mitgeführt. Für die Zeltübernachtungen sind eigene Schlafsäcke zu nutzen. Bei der Auswahl der Schlafsäcke ist zu berücksichtigen, dass auch im Sommer die Temperaturen in diesen Gebieten unter Null Grad fallen können.

Tourenplan:
1.Tag Ulan Bator
Empfang auf dem Flughafen oder Bahnhof Ulan Bator, Einweisung im Hotel. Für den Rest des Tages ist die Besichtigung des Gandan-Klosters und des Bogd-Khan-Museums sowie ein kleines Kulturprogramm vorgesehen. Zum Abendessen gibt es ein mongolisches Nationalgericht. Übernachtung im Hotel.

 

2. Tag Flug von Ulan Bator nach Ölgii 

Wir brechen früh auf, um den Frühflug nach Ölgii zu erreichen. Ölgii ist das Aimakzentrum im äußerstem Westen der Mongolei. Die Flugdauer beträgt etwa 3,5 Stunden. Diese Gegend wird überwiegend von den mongolischen Kasachen bewohnt, die der moslemischen Religion angehören. Nach der Ankunft gegen 9:00 Uhr werden wir von unserem örtlichen Führer empfangen. Ein Geländewagen steht mit Fahrer bereit.

Wir nehmen hier das Mittagessen ein, und es werden die Endbestätigungen für das Betreten des Nationalparks sowie des Grenzgebietes eingeholt. Bevor wir den Geländewagen zur Fortführung unserer Reise besteigen, können wir noch eine Erfrischung zu uns nehmen. Die Reise geht dann in Richtung Westen.

Die Landschaft ändert sich vom trockenem Hügelland zu fruchtbaren Flusstälern, in denen die weißen Jurten stehen und Herden von Yaks, Kamelen sowie Schafen weiden. Unterwegs können Stopps eingelegt werden, um zu fotografieren, Erfrischungen oder einen Imbiss einzunehmen. Am Fluss Sagai werden die Zelte aufgeschlagen.

 

3. Tag Tawan Bogd-Nationalpark

An diesem Morgen setzen wir unsere Fahrt fort und werden im Tawan Bogd-Nationalpark ankommen. Unsere Route führt an einem türkischen Grabstein vorbei, der ein Alter von über 1.000 Jahre hat. Wir sehen auch einige neue Grabstätten. Diese Grabstätten sind aus Holz, und in ihnen sind einst wohlhabende Menschen bestattet. Ihr Reichtum hat sich an der Größe ihrer Pferdeherden gemessen.

Am Nachmittag erreichen wir eine Gegend mit vielen verstreuten Erhebungen. Sie sind stille Zeugen längst vergangener Zeiten. Hier halten wir an, um von dem Dajan-See Fotoaufnahmen zu machen. Von hier ist die Grenze zu China nicht weit entfernt. Die Fahrt geht weiter zum Hoton Nuur (See).

 

4. Tag Beginn der Trekkingtour 

An diesem Morgen beginnen wir mit unserer Trekkingtour entlang am Hoton-See. Es bietet sich eine beeindruckende Landschaft. Der See grenzt an schneebedeckte Berge. Der Touristenführer weiß viel über diese Gegend, die Geschichte der nomadischen Menschen in diesem Gebiet. Es werden sich Möglichkeiten ergeben, um Adler-Jäger-Familien zu besuchen. Die mongolischen Kasachen verwenden weibliche Adler für die Jagd. Diese sind viel größer als die männlichen und auch aggressiver. Die Gastfreundschaft der Kasachen bekommt man bei der Begegnung mit ihnen zu spüren. Wir werden uns auf einer Höhe von 3.000 m bewegen. Nach einer Strecke von 18 km verbleibt noch Zeit, um diese Gegend zu erforschen.

 

5. Tag Platz des heißen Frühlings

Heute nimmt die Strecke einen vollen Tag in Anspruch. Wir überschreiten die Pässe Aral Tolgo, die in der Nähe einer Militärbase auf der anderen Seite des Sees liegen. Von hier sind es bis zur chinesischen Grenze etwa 9 km. Unterwegs werden wir wieder kasachische Hirten mit ihren Familien besuchen, wo wir reichlich mit Tee bewirtet werden. Hier beginnt das Gelände steiler zu werden. Wir konzentrieren uns auf die Bergketten, die auf unserer Tour liegen, die jetzt nach Nordosten führt.

Am Nachmittag erreichen wir den Platz des heißen Frühlings – Arschany Uul oder auch Berg des Mineralwassers. Der Platz des heißen Frühlings wird von einer Gruppe Teiche gebildet, die in Abhängigkeit der Temperaturen der Jahreszeiten und der Niederschläge ihre Größe und Tiefe (bis 5 m) ändern. Diese Teiche wurden in der Vergangenheit zur Heilung verschiedener Krankheiten genutzt. Den Landessitten entsprechend ist es ratsam, dass beim Baden in diesen Teichen Hosen und auch von den Männer T-Shirts getragen werden. Die Übernachtung erfolgt in den Hütten der Kureinrichtung.
Länge der Tour 17 km.

 

6. Tag Die Überquerung des höchsten Passes – ein harter Tag

An diesem Tag haben wir die Erlaubnis vom Ort des heißen Frühlings auf eine Bergkette mit einer Höhe von 3.668 m zu steigen. Sobald wir den Pass erreicht haben, gibt unser Führer über Funk ein Zeichen, dass wir zum Lager auf der anderen Seite der Bergkette absteigen.

Unser Geländewagen hat den Ort des heißen Frühlings bereits am Morgen verlassen und kommt über eine Strecke von 190 km zu unserem Lagerplatz auf der anderen Seite des Passes. Er empfängt uns, wenn wir das Tagesziel erreichen. Wir befinden uns dann in einer Region, die traditionell von mongolischen Tuwinen besiedelt ist. Wir zelten in einem Tal, das uns einen Blick auf den Berg Schiweet Uul mit seinen 3.350 m bietet.
Länge der Strecke ca. 8 km.

 

7. Tag Berg Schiweet Uul

Heute nutzen wir den Morgen, um uns von den Anstrengungen der letzten beiden Tage zu erholen. Am Nachmittag unternehmen wir Ausflüge zum Berg Schiweet Uul. Hier finden wir Felszeichnungen mit einem alter von etwa 3.000 Jahren. Es besteht die Möglichkeit Steinböcke zu beobachten. Vom Gipfel oder vom darunter liegendem Nordhang des Berges gibt es eine außergewöhnliche Aussicht zum Tawan Bogd-Gebiet, den Bergen, die unser endgültiges Ziel sein sollen.

Der Berg Schiweet Uul ist den Tuwinen heilig. Jährlich steigen die Tuwinen auf den Berggipfel und treten mit ihren Zeremonien mit den lokalen Geistern in Verbindung.

Übernachtung im Jurten-Camp am Weißen Fluss.

Strecke ca.12 km.

 

8. Tag Basislager

Am Morgen beladen wir die Kamele zur bevorstehenden Trekkingtour zum Basislager am Rand des Potaniin-Gletschers am Fuß der Maltschin-Spitze. Den Geländewagen lassen wir zurück und uns begleiten die zweihöckrigen mongolischen Kamele mit unserem Gepäck und den Zelten. Die Strecke beträgt etwa 21 km und dauert 5 Stunden. Sie hat einen leichten bis mäßig schwierigen Verlauf. Die Wanderung führt über eine üppige, alpine Tundra, durch Herden von Pferden und bietet fantastische Aussichten auf den Gletscher und auf die Bergspitzen.

Die Lage des Basislagers bietet einen günstigen Ausgangspunkt für Aufstiege und die Erforschung des Gebietes.
Es ist eine großartige Trekkingtour.
Die Übernachtung erfolgt in einer kasachischen Jurte. Akklimatisierung.
Strecke ca. 16 km.

 

9. Tag Aufstieg zum Maltschin/ Herder Spitze

Von unserem Basislager, einer Höhe von 2.900 m, können wir bei einem stetigen Anstieg zur Maltschin-Spitze (4087 m), die sich direkt hinter unserem Basislager erhebt, unsere Tour starten. Es ist ein langer Aufstieg, der über Schotterhänge führt. Diese Tour verlangt keine technische Ausrüstung. Wir haben in Richtung Norden einen herrlichen Ausblick bis Russland, im Süden zeigt sich ein Panorama mit den eisbedeckten Spitzen des Altai-Tawan Bogd. Nach diesem Aufstieg kehren wir erst spät am Nachmittag zu unserem Basislager zurück. Diese Tour dauert etwa 9 bis 10 Stunden.

 

10. Tag Trekkingtour zum Tsagaan Gol

11. Tag Trekkingtour nach Ulaan Chus

Da wir zum Ende unserer erlebnisreichen Trekkingtour kommen, schlagen wir schon zeitig unsere Zelte auf. Die letzten Stunden genießen wir bei Gesang und vielen Erinnerungen an unsere gemeinsamen Erlebnisse der letzen Tage.

 

12.Tag Ende der Trekkingtour 

Nach dem die Vorbereitungen für die Rückreise getroffen sind, starten wir die Fahrt mit dem Geländewagen nach Ölgii. Dort beziehen wir Quartier im Hotel „Tawan Bogd“. Hier kann eine warme Dusche genommen werden. Wem die Wassertemperatur, die mittels Sonnenenergie erreicht wird, nicht genügt, kann in die öffentliche Badeanstalt gehen, die vor ein paar Jahren gebaut wurde. Anschließend kann die Stadt erforscht werden. Es gibt ein lokales Museum, ein Postamt, wo E-Mails versendet werden können, oder es kann auch telefoniert werden. Es besteht die Möglichkeit Souvenirs zu erwerben.

 

13. Tag Rückflug nach Ulan Bator

Nach dem Mittagessen fahren wir zum lokalen Flughafen, um uns für den Flug registrieren zu lassen. Vorher ist noch ein Besuch auf dem Basar möglich. Er bietet ein typisch kasachisches Ambiente. Statt buddhistischer Klöster gibt es hier eine Moschee. Der Rückflug nach Ulan Bator dauert 4 Stunden. Nach der Ankunft kann man im Hotel ein erfrischendes Bad nehmen und anschließend bei einem erfrischenden Bier den Tag ausklingen lassen.

 

14. Tag Abreise

Fahrt zum Flughafen oder Bahnhof, Verabschiedung.

Ergänzungen und Varianten, die nicht im Tourenplan enthalten sind:
Bei bestimmten Interessen lassen sich die vorgeschlagenen Touren den individuellen Wünschen anpassen, wenn diese einheitlich in der Reisegruppe vorhanden sind und genügend Zeit verfügbar ist, um diese in der Reiseplanung zu berücksichtigen.
   

Service  

Beratung und Buchung

Wir beraten Sie gerne auch telefonisch:

Janna Martin

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Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der 12 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass. Für ein Visum länger als 30 Tage ist eine Genehmigung der Ausländerbehörde der Mongolei unbedingt erforderlich (einzuholen von dem einladendem Gastgeber). Infos >>

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