Die ungewöhnliche Reise von Regensburg nach Ulan Bator in der Mongolei

Die ungewöhnliche Reise von Regensburg entlang der Seidenstrasse nach Ulan Bator
Eine Reise von Regensburg nach Ulan Bator in der Mongolei mit einem Bus ist ungewöhnlich. Die Erlebnisse, die auf so einer Reise zu erwarten sind, sind aber auch ungewöhnlich. Eine Strecke, die sich über eine Länge von über 10.000 km erstreckt, verläuft durch Gebiete unterschiedlicher Kulturen, unterschiedlicher Landschaften und durch Gebiete mit einer sehr abwechslungsreichen Geschichte. Auch dieser Weg wurde bereits von den Hunnen genutzt, die aus den Steppen Asiens kamen und im 4. Jahrhundert bis nach Westeuropa vordrangen. Die Truppen Dschingis Khans, des Führers der vereinigten Mongolenstämme und seinen Nachfolgern gelang es im 13. Jahrhundert bis nach Liegnitz vorzudringen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bewegten sich die Truppen Napoleons auf diesem Weg, um das Anspruchsdenken in Richtung Osten zu realisieren. In der jüngeren Vergangenheit waren es die deutschen Truppen, die in den Weiten der damaligen Sowjetunion ihren gedachten Lebensraum sichern wollten. Dem Leid, das die kriegerischen Eroberungen auch immer mit sich brachte, steht der Handel, der auf diesen Wegen erfolgte, gegenüber. Teile der Seidenstraße berührt die Tour von Regensburg nach Ulan Bator an verschiedenen Orten. Der Fortschritt, der sich im Mittelalter entlang der Seidenstraße entwickelte, kann man auch heute noch an der Architektur früherer Zeiten erkennen. Buchara, Samarkand, Taschkent sind nur einige Orte, die die mitteleuropäischen Menschen auch in der heutigen Zeit mit ihren alten Bauwerken verzaubern können. Der letzte Teil der Reise führt von der Westmongolei bis Ulan Bator. Dabei muss das Altaigebirge überwunden werden. Auf den Wegen, die durch wildes Gebirgsterrain, Steppe und Wüste führen, begegnet man Nomaden, die noch eine über viele hundert Jahre alte Lebensweise praktizieren. Einen Kontrast dazu bildet dann das quirlige Leben in Ulan Bator.
Für die gesamte Strecke von Regensburg bis Ulan Bator ist eine Reisezeit von 45 Tagen (Stationen) vorgesehen. Da viele Interessenten nicht soviel Urlaub haben, wird diese Reise in drei Etappen geteilt. Es ergibt sich damit die Möglichkeit, dass Reisende an den Etappenzielen die Reise beenden oder andere diese interessante Reise beginnen. Diese betreffenden Orte sind alle gut mit dem Flugzeug zu erreichen. Nach dem Startort Regensburg folgen dann die erste Etappe bis Astrachan, die zweite Etappe bis Almaty und die dritte Etappe bis Ulan Bator.
Der Bus, der zum Einsatz kommt, ist speziell für derartige Fahrten gebaut. Diese Art hat sich bereits auf Fahrten in Afrika und Australien bewährt. Für 14 Teilnehmer bietet er bequeme Sitzgelegenheiten, die auch in Schlafposition gebracht werden können. Eine Klimaanlage sorgt für angenehme Bedingungen während der Fahrt. Die Fahrten erfolgen zum größten Teil auf ausgebauten Straßen. Es können aber auch Abschnitte dabei sein, die über Wüsten- und Steppenpisten führen. In der Mongolei stehen allerdings kaum ausgebaute Straßen zur Verfügung.
Die Fahrwege, die sich aber hier bieten sind kein Problem für diesen Bus. Für Gepäck und Ausrüstung wird ein Anhänger mitgeführt. Die Übernachtungen und die täglichen Versorgungen erfolgen überwiegend in Hotels. Auf den Strecken durch Kasachstan und Usbekistan sind Übernachtungen im Zelt nicht ausgeschlossen, was aber nach Möglichkeit vermieden werden soll. In der Mongolei sind allerdings Zeltübernachtungen nicht auszuschließen. Teilweise wird in Touristenstationen in Jurten übernachtet.
Es besteht die Möglichkeit, dass sich Interessenten mit einem sicheren, geländegängigen Fahrzeug dem Bus anschließen können.
Für weitere Auskünfte steht INDYTRAVEL ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) oder ATILLA PEREGHY ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) mit seiner Website http://www.pereghy.de/ zur Verfügung. Interessenten sollten sich nach Möglichkeit kurzfristig melden, da diese Reise eine längere Vorbereitungszeit beansprucht.
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STATIONEN - Expedition Seidenstrasse - MONGOLEI
Stationsrate der 1. Etappe |
Stationsrate der 2. Etappe |
Stationsorte der 3. Etappe |
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Regensburg - D
Pezrinov - CZ Cacda - SK Przemyst - PL Rivne - UA Kiew - UA
Poltova - UA Charkow - UA Krasnyi Luch - UA Konstantinovsk - RUS Elista - RUS
Astrachan - RUS |
Atyrau - KAZ Tengiz Rot. Vill. - KAZ Beyneu - KAZ Kungrad - UZ Beruni - UZ Buchara - UZ
Samarkand - UZ
Taschkent - UZ Taraz - UZ Shu - UZ Almaty - KAZ
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Tadykorgan - KAZ Ucharal - KAZ Ayagoz - KAZ Kalbatai - KAZ Semey - KAZ Grenze - RUS Barnaul - RUS Gorno Altaysk - RUS Chibit - RUS Grenze - MGL
Ölgi - MGL Chowd - MGL Freie Steppe - MGL Altai Stadt - MGL
Buuntsagaan Nuur - MGL Bayan Chongor - MGL Arwaicheer - MGL Karakorum - MGL Chustai Nuuru - MGL Ulan Bator - MGL
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Beschreibung:
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- Fahrzeugtyp: MAN L2000
- Maße gesamt: 7600 X 2300 X 3700 mm
- Kraftstofftank 550 L
- Kühltruhe
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- Großzügige Sitzanordnung
- Passagierabteil mit 12 Stizen
- Jeder Sitz ist mit Dreipunktgurten, einer kleinen Tischablage sowie Fußstützen ausgerüstet
- Zwei Klimaanlagen
- Standheizung
- Toilette
- 8 getönte Fenster, 2 Dachluken
- Große Öffnung zur Fahrerhaus
- Trinkwasserversorgung
- Mikrofon
- DVD
- Ein achsiger Spezialanhänger mit Seilwinde für Offroad
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Ulan Bator – Ölgii – Tawenbogd- Nationalpark - Platz des heißen Frühlings – Aral Tolgo - Arschany Uul – Schiweet Uul - Maltschi-Spitze – Chöch Ereg – Ich Ögor – Jalpak-Tal |
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| Dauer der Tour: | |||||||
| 18 Tage | |||||||
| Inhalte der Tour: | |||||||
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| Verkehrsmittel: | |||||||
| Die Touristen werden auf dem Bahnhof oder dem Flughafen mit einem Auto abgeholt und am Ende der Tour auch wieder zu diesen gebracht. Für die Strecken von Ulan Bator nach Ölgii und am Ende der Trekkingtour wieder zurück nach Ulan Bator wird der Inlandflug genutzt. Zu Beginn und zum Ende der Trekkingtour steht wieder ein Geländewagen zur Verfügung. Auf der Trekkingtour wird das Gepäck mit Pferden oder Kamelen transportiert. Bei dem Reservetag in Ulan Bator am Ende der Tour steht wieder ein Fahrzeug zur Verfügung. |
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| Übernachtungsbeschreibung: | |||||||
Die Hotels entsprechen der Mittelklasse mit Zweibettzimmern, WC, Dusche oder Bad. Die Hotels im Land weichen von diesem Standard ab. |
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| Tourenplan: | |||||||
| 1.Tag Ulan Bator Empfang auf dem Flughafen oder Bahnhof Ulan Bator, Einweisung im Hotel. Für den Rest des Tages ist die Besichtigung des Gandan-Klosters und des Bogd-Khan-Museums sowie ein kleines Kulturprogramm vorgesehen. Zum Abendessen gibt es ein mongolisches Nationalgericht. Übernachtung im Hotel.
2. Tag Flug von Ulan Bator nach Ölgii Wir brechen früh auf, um den Frühflug nach Ölgii zu erreichen. Ölgii ist das Aimakzentrum im äußerstem Westen der Mongolei. Die Flugdauer beträgt etwa 3,5 Stunden. Diese Gegend wird überwiegend von den mongolischen Kasachen bewohnt, die der moslemischen Religion angehören. Nach der Ankunft gegen 9:00 Uhr werden wir von unserem örtlichen Führer empfangen. Ein Geländewagen steht mit Fahrer bereit. Wir nehmen hier das Mittagessen ein, und es werden die Endbestätigungen für das Betreten des Nationalparks sowie des Grenzgebietes eingeholt. Bevor wir den Geländewagen zur Fortführung unserer Reise besteigen, können wir noch eine Erfrischung zu uns nehmen. Die Reise geht dann in Richtung Westen.
3. Tag Tawan Bogd-Nationalpark An diesem Morgen setzen wir unsere Fahrt fort und werden im Tawan Bogd-Nationalpark ankommen. Unsere Route führt an einem türkischen Grabstein vorbei, der ein Alter von über 1.000 Jahre hat. Wir sehen auch einige neue Grabstätten. Diese Grabstätten sind aus Holz, und in ihnen sind einst wohlhabende Menschen bestattet. Ihr Reichtum hat sich an der Größe ihrer Pferdeherden gemessen. Am Nachmittag erreichen wir eine Gegend mit vielen verstreuten Erhebungen, an denen wir anhalten, um von dem Dajan-See Fotoaufnahmen zu machen. Hier befindet sich auch die chinesische Grenze. Die Fahrt geht weiter zum Hoton Nuur.
4. Tag Beginn der Trekkingtour An diesem Morgen beginnen wir mit unserer Trekkingtour entlang am Hoton-See. Es bietet sich eine beeindruckende Landschaft. Der See grenzt an schneebedeckte Berge. Der Touristenführer weiß viel über diese Gegend, die Geschichte der nomadischen Menschen in diesem Gebiet. Es werden sich Möglichkeiten ergeben, um Adler-Jäger-Familien zu besuchen. Die mongolischen Kasachen verwenden weibliche Adler für die Jagd. Diese sind viel größer als die männlichen und auch aggressiver. Die Gastfreundschaft der Kasachen bekommt man bei der Begegnung mit ihnen zu spüren. Wir werden uns auf einer Höhe von 3.000 m bewegen. Nach einer Strecke von 18 km verbleibt noch Zeit, um diese Gegend zu erforschen.
5. Tag Platz des heißen Frühlings Heute nimmt die Strecke einen vollen Tag in Anspruch. Wir überschreiten die Pässe Aral Tolgo, die in der Nähe einer Militärbase auf der anderen Seite des Sees liegen. Von hier sind es bis zur chinesischen Grenze etwa 9 km. Unterwegs werden wir wieder kasachische Hirten mit ihren Familien besuchen, wo wir reichlich mit Tee bewirtet werden. Hier beginnt das Gelände steiler zu werden. Wir konzentrieren uns auf die Bergketten, die auf unserer Tour liegen, die jetzt nach Nordosten führt. Am Nachmittag erreichen wir den Platz des heißen Frühlings – Arschany Uul oder auch Berg des Mineralwassers. Der Platz des heißen Frühlings wird von einer Gruppe Teiche gebildet, die in Abhängigkeit der Temperaturen der Jahreszeiten und der Niederschläge ihre Größe und Tiefe (bis 5 m) ändern. Diese Teiche wurden in der Vergangenheit zur Heilung verschiedener Krankheiten genutzt. Den Landessitten entsprechend ist es ratsam, dass beim Baden in diesen Teichen Hosen und auch von den Männer T-Shirts getragen werden. Die Übernachtung erfolgt in den Hütten der Kureinrichtung.
6. Tag Die Überquerung des höchsten Passes – ein harter Tag An diesem Tag haben wir die Erlaubnis vom Ort des heißen Frühlings auf eine Bergkette mit einer Höhe von 3.668 m zu steigen. Sobald wir den Pass erreicht haben, gibt unser Führer über Funk ein Zeichen, dass wir zum Lager auf der anderen Seite der Bergkette absteigen. Unser Geländewagen hat den Ort des heißen Frühlings bereits am Morgen verlassen und kommt über eine Strecke von 190 km zu unserem Lagerplatz auf der anderen Seite des Passes. Er empfängt uns, wenn wir das Tagesziel erreichen. Wir befinden uns dann in einer Region, die traditionell von mongolischen Tuwinen besiedelt ist. Wir zelten in einem Tal, das uns einen Blick auf den Berg Schiweet Uul mit seinen 3.350 m bietet.
7. Tag Berg Schiweet Uul Heute nutzen wir den Morgen, um uns von den Anstrengungen der letzten beiden Tage zu erholen. Am Nachmittag unternehmen wir Ausflüge zum Berg Schiweet Uul. Hier finden wir Felszeichnungen mit einem alter von etwa 3.000 Jahren. Es besteht die Möglichkeit Steinböcke zu beobachten. Vom Gipfel oder vom darunter liegendem Nordhang des Berges gibt es eine außergewöhnliche Aussicht zum Tawan Bogd-Gebiet, den Bergen, die unser endgültiges Ziel sein sollen. Der Berg Schiweet Uul ist den Tuwinen heilig. Jährlich steigen die Tuwinen auf den Berggipfel und treten mit ihren Zeremonien mit den lokalen Geistern in Verbindung.
8. Tag Basislager Am Morgen beladen wir die Kamele zur bevorstehenden Trekkingtour zum Basislager am Rand des Potaniin-Gletschers am Fuß der Maltschin-Spitze. Den Geländewagen lassen wir zurück und uns begleiten die zweihöckrigen mongolischen Kamele mit unserem Gepäck und den Zelten. Die Strecke beträgt etwa 21 km und dauert 5 Stunden. Sie hat einen leichten bis mäßig schwierigen Verlauf. Die Wanderung führt über eine üppige, alpine Tundra, durch Herden von Pferden und bietet fantastische Aussichten auf den Gletscher und auf die Bergspitzen. Die Lage des Basislagers bietet einen günstigen Ausgangspunkt für Aufstiege und die Erforschung des Gebietes.
9. Tag Aufstieg zum Maltschin/ Herder Spitze Von unserem Basislager, einer Höhe von 2.900 m, können wir bei einem stetigen Anstieg zur Maltschin-Spitze (4087 m), die sich direkt hinter unserem Basislager erhebt, unsere Tour starten. Es ist ein langer Aufstieg, der über Schotterhänge führt. Diese Tour verlangt keine technische Ausrüstung. Wir haben in Richtung Norden einen herrlichen Ausblick bis Russland, im Süden zeigt sich ein Panorama mit den eisbedeckten Spitzen des Altai-Tawan Bogd. Nach diesem Aufstieg kehren wir erst spät am Nachmittag zu unserem Basislager zurück. Diese Tour dauert etwa 9 bis 10 Stunden.
10. Tag Trekkingtour zu Chöch Ereg (Blaue Ufer) Noch von den erfolgreichen Touren und Exkursionen begeistert, bietet sich an diesem Morgen die Möglichkeit der Erholung. Die herrlichen Aussichten und die Vorbereitungen für die weitere Reise nehmen Sie ganz in Anspruch. Es gibt viele Möglichkeiten selbständig die benachbarten Berge und Gletscherfelder zu erforschen. Nach dem Mittagessen beladen wir unsere Kamele wieder und wandern bis zum Chöch Ereg. Hier stoßen wir auch wieder auf die Autostraße, wo wir unseren Fahrer mit dem Geländewagen treffen. Die Wanderstrecke beträgt ungefähr 12 km und dauert 3 Stunden. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung.
11. Tag Adlerjagd An diesem Morgen fahren wir nach Norden zum Ich Öigor. Hier besuchen wir eine Adler-Jagd-Familie. Die Adler werden für die Jagd auf Füchse, Wölfe, Kaninchen und Wildkatzen trainiert. Die Jagdadler werden jung gefangen, ausgebildet und nach sieben Jahren wieder in der Wildnis ausgesetzt. Sie werden den einzigartigen Brauch der mongolischen Kasachen erleben und bestaunen. Auch wir können mit dem Kasachen-Dombra (traditionelles Musikinstrument mit zwei Saiten) unser musikalisches Talent zeigen. Es gibt viel Fotogelegenheiten. Die Aussichten sind herrlich, und die Atmosphäre ist beeindruckend. Übernachtung im Zelt.
12.Tag Jalpak- Tal Eine kurze Fahrt führt uns zum Jalpak- Tal (Flaches Land). Hier werden wir am Nachmittag im offenem Gelände Wandern. Die umgebenden Landschaften bieten herrliche Aussichten. Dieses Gelände hat eine ganz spezifische Vegetationsdecke. Übernachtung im Zeltlager. Strecke ca. 17 km.
13. Tag Der Stolz der Einheimischen Unsere Tour setzen wir fort. Entlang des Weges begegnen wir kasachische Familien. Keine Wanderung im Bor Burgas-Tal ist vollständig, wenn keine Teepause eingelegt wurde. Diese machen wir bei einer Nomadenfamilie, die sich hier auf den Sommerweiden befindet. Diese Menschen rühmen sich, in diesem Gebiet ortsansässig zu sein. Ihre Vorfahren aus Kasachstan haben sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hier niedergelassen. So sehen sie diesen Platz als heilige Wiege der Kasachen in der Mongolei. Es besteht die Möglichkeit die Ruinen der zerfallenen Siedlung Oigor Sum und die erste moslemische Moschee im Gebiet „Mescht“ zu sehen. Übernachtung im Zeltlager.
14. Tag Ende der Trekkingtour Unsere Wanderstrecke verläuft hauptsächlich durch bewirtschafte Felder im Bajan Ölgii-Aimak. Die Entfernung zum Ort Ulaan Chus beträgt etwa 18 km. An diesem Tag wird das Lager schon früher aufgebaut. Weil wir zum Abschluss unserer erlebnisreichen Trekkingtour in der Westmongolei kommen, genießen wir die letzten Stunden bei Gesang und vielen Erinnerungen an unsere gemeinsamen Erlebnisse. Tagesstrecke 20 km.
15. Tag Zurück nach Ölgii. Nachdem die Vorbereitungen für die Rückreise getroffen sind, geht die Fahrt am Morgen nach Ölgii. Nach der Ankunft checken wir im lokalem Hotel „Tawanbogd“ ein. Hier können wir eine warme Dusche nehmen. Das Wasser wird durch eine Solaranlage erwärmt. Wer das Wasser noch heißer möchte, kann in die öffentliche Badeanstalt gehen, die vor ein paar Jahren gebaut wurde. Für diese abgelegene Gegend ist diese Badeanstalt eine beachtliche Errungenschaft. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit die Stadt zu erforschen. Es gibt ein lokales Museum, ein Postamt, wo E-Mails versendet werden können oder auch telefoniert werden kann. Es besteht die Möglichkeit Souvenirs zu erwerben. Beliebt sind die Wandteppiche, die von den kasachischen Frauen gefertigt werden. Die im Kettstich bestickten Teppiche sind mit alten russischen, sehr harmonischen Farben gestaltet. Da sie sich gut zusammenlegen lassen, sind sie für das Reisegepäck ausgezeichnet geeignet.
16. Tag Flug nach Ulan Bator Nach dem Mittagessen fahren wir zum lokalen Flughafen, um uns für den Flug nach Ulan Bator registriert zu lassen. Vorher ist noch ein Besuch auf dem Stadtmarkt möglich. Der Basar bietet ein typisch kasachisches Ambiente. Statt buddhistische Klöster gibt es hier eine Moschee. Der Rückflug nach Ulan Bator dauert 4 Stunden. Nach der Ankunft in Ulan Bator kann man im Hotel ein erfrischendes Bad nehmen und bei einem kühlen Bier den Tag ausklingen lassen.
17. Tag Ulan Bator An diesem Tag sind weitere Erkundungen in Ulan Bator möglich. Dieser Tag muss als Reservetag eingeplant werden, falls es witterungsbedingt zu Verzögerungen im Inlandflug kommt.
18. Tag Abreise Fahrt zum Flughafen Ulan Bator und Verabschiedung. |
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| Ergänzungen und Varianten, die nicht im Tourenplan enthalten sind: | |||||||
| Bei bestimmten Interessen lassen sich die vorgeschlagenen Touren den individuellen Wünschen anpassen, wenn diese einheitlich in der Reisegruppe vorhanden sind und genügend Zeit verfügbar ist, um diese in der Reiseplanung zu berücksichtigen. | |||||||
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Tour-Nr. 21 a |
Tourenbezeichnung |
Teilnehmerzahl [ Preis pro Person in Euro] |
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1 |
2 - 3 |
4-6 |
ab 7 |
Jungend und Studenten ab 6 Personen |
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Kategorie A |
Auf Anfrage |
Auf Anfrage |
Auf Anfrage |
Auf Anfrage |
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Kategorie B |
Auf Anfrage |
Auf Anfrage |
Auf Anfrage |
Auf Anfrage |
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Der Mongolische Altai (Ektag), an den sich im Nordwesten und Norden der Russische Altai anschließt, befindet sich überwiegend in der Mongolei im Grenzgebiet zu China. Er fällt in Richtung Osten in das zuvor genannte mongolische Hochland ab. Im Südosten geht er in den Gobi-Altai und in die Wüste Gobi über. Im Süden und Südwesten fällt sein Gelände unter anderen über das Tal des Irtysch zum Becken der Dsungarei und zum bereits genannten Saissansee ab. Der höchste Berg des Mongolischen Altais ist der Tavan Bogd Uul (4.374 m. ü. NN.).
Der Gobi-Altai, an den sich im Nordwesten der Mongolische Altai anschließt, befindet sich ausschließlich in der Mongolei. Er fällt in Richtung Norden in das bereits erwähnte mongolische Hochland ab. Im Osten, Südosten, Süden und Südwesten geht er in die Wüste Gobi über. Der höchste Berg des Gobi-Altais ist der Ich Bogd Uul (3.957 m. ü. NN).
Die höchsten Gletscherberge im mongolischen Altai:
- Khuiten Uul (4.374 m) - Mongolischer Altai
- Mönh Hayrhan Uul (4.231 m) - Mongolischer Altai
- Cast Uul (4.208 m) - Mongolischer Altai
- Tsast Uul (4.193 m) - Mongolischer Altai
- Sutay Uul (4.090 m) - Mongolischer Altai
- Ich Bogd Uul (3.957 m) - Gobi-Altai
Oberhalb von etwa 3.000 Höhenmetern (stellenweise auch darunter) sind die Kämme des Altais heute noch intensiv vergletschert, insbesondere die Nordhänge, was für die nördliche Halbkugel der Erde charakteristisch ist. Mit 1.330 Gletschern auf einer Gesamtfläche von 890 km² ist das Gebirge nach dem Kaukasus eines der bedeutendsten Gletscherreservoire.
1.Bezeichnung der Tour: Ulan Bator – Tsambararaw – Chuch Serch- Gebirge
Ulan Bator - Chovd - Erdeneburen - Schishigt Schlucht - Tsambagaraw Gebirge - Chowd - Ulan Bator
2.Dauer der Tour
15 Tage
3.Inhalte der Tour
Nach den Erkundungen in Ulan Bator bringt uns ein Flugzeug der inländischen Fluggesellschaft in den Westen der Mongolei in das Aimakzentrum Chowd Es ist die Hauptstadt dieser Region und liegt ca. 1.490 km von Ulan Bator entfernt. Hier leben in erster Linie die mongolischen Kasachen aber auch Tuwinen und andere ethnische Minderheiten der Mongolei. Durch die Kasachen wird das kulturelle Leben geprägt. Im Gegensatz zur tibetisch-buddhistischen Religion, der wir an vielen Orten in Ulan Bator und auch in den meisten Gebieten der Mongolei begegnen, ist im Gebiet Chowd die islamische Religion vertreten, der die mongolischen Kasachen angehören. Die Bergketten, die zum Mongolaltai zählen, werden auch als das Dach der Mongolei bezeichnet. Für die gesamte Tour steht ein Geländewagen zur Verfügung. Es verbleibt genügend Zeit, um die interessante Landschaft mit ihrer Flora und Fauna mit entsprechenden Exkursionen zu erkunden.
4.Verkehrs mittel
Die Touristen werden auf dem Bahnhof oder dem Flughafen mit einem Auto abgeholt, und am Ende der Tour auch wieder zu diesen gebracht. Für die Strecken von Ulan Bator nach Chowd und zurück nach Ulan Bator wird ein Inlandflug genutzt. Während des Aufenthaltes in der Westmongolei steht ein Geländewagen zur Verfügung. Der den Transport zu den einzelnen Stationen übernimmt.
5.Übernachtungsbeschreibung
- Bei der Anreise und vor der Abreise je eine Nacht im Hotel in Ulan Bator.
- Bei der Anreise und vor der Abreise in der Wesrmongolei je eine Nacht im örtlichen Hotel in Chowd.
- 11 Nächte im Zelt
Die Hotels in Ulan Bator entsprechen der Mittelklasse mit Zweibettzimmern, WC, Dusche oder Bad. Die Hotels im Land können von diesem Standard abweichen. Für die Übernachtung im Zelt werden vom Veranstalter Zelte mitgeführt. Für die Zeltübernachtungen sind eigene Schlafsäcke mitzubringen. Bei der Auswahl der Schlafsäcke ist zu berücksichtigen, dass auch im Sommer die Temperaturen in diesen Gebieten unter Null Grad fallen können. Bei den Übernachtungen im Zelt erfolgt der gemeinsame Aufbau des Lagers und die Gemeinsame Essenzubereitung.
6.Tourenplan
1.Tag Ulan Bator
Empfang auf dem Flughafen oder Bahnhof Ulan Bator, Einweisung im Hotel. Für den Rest des Tages ist die Besichtigung des Gandan Klosters und des Bogd Khan Museums sowie ein kleines Kulturprogramm vorgesehen. Zum Abendessen gibt es ein mongolisches Nationalgericht. Übernachtung im Hotel.
2. Tag Ulan Bator - Chowd Hot
Fahrt zum Flughafen Ulan Bator. Mit einer Inlandmaschine erfolgt der Flug nach Chowd ( 1.490 km). Chowd ist der Ausgangspunkt für diese Wanderungen im Mongolaltai. Am Flughafen wird die Gruppe von einem Führer und einem geländegängigen Fahrzeug mit Fahrer erwartet. Quartier wird im örtlichen Hotel bezogen. Chowd ist das Aimakzentrum. Nach einer Erkundung der Stadt erfolgt die Vorbereitung für die folgenden Tage.
3. Tag Chowd Hot – Erdeneburen – Schishigt Schlucht - Zuun Dewseg
Die Fahrt geht nach Erdeneburen. Es ist das Verwaltungszentrum des entsprechenden Sumons, der noch mit zum Chowd Aimak gehört. Neben der abwechslungsreichen Landschaft zeichnet sich dieses Gebiet durch viele Vorkommen besonderer Minerale, Steine und Erze aus.
Wir begegnen Kasachen und die Angehörigen einer weiteren ethnischen Gruppe, den Uuld. Durch die Schishigt Schlucht fliesst der reissende, fischreiche Fluss Chowd. Die alten Hunnengräber können besichtigt werden.
4. Tag Zuun Dewseg – Tsambagaraw
Der Berg Tsambagaraw liegt 4.220 m über dem Meeresspiegel. Sein Gipfel ist eisbedeckt. In dieser Gegend bieten sich Wandertouren an. Übernachtung im Zelt.
5. Tag Tsambagaraw - Chongion Gol
Die Fahrt führt am Fluss Chongion Gol entlang. Die paläoanthropologischen Stätten bieten wieder Hunnengräber und Steinmonumente mit Hirschabbildung. Übernachtung im Zelt.
6. Tag Chongion Gol - ShinTschuluu
Die Fahrt geht nach Shin Tschuluu. Hier kann man abwechslungsreichen Landschaft beobachten. Übernachtung im Zelt.
7. Tag Shin Tschuluu – Cholboo Nuur
Die Fahrt geht weiter Cholboo nuur See. In dieser Gegend bieten sich Wandertour an. Übernachtung im Zelt
6. bis 10.; 14. oder 18. Tag Die Tour verläuft weiter durch raue, wilde Landschaften. Aber auch durch weite Täler mit kleinen Wäldern, Wasserfällen und Seen. Der höchste Punkt der Tour ist ein Pass Chovd Aimak. Die niedrigsten Gebiete unserer Tour liegen 1.700 m hoch. In den niedrigen Ebenen ist es warm, und in den Flüssen kann gebadet werden. In Abhängigkeit der Länge der Tour, wird wieder ein Weg zum Ausgangspunkt des 5. Tages gewählt.
11.; 15.; 19. Tag In der Siedlung Treffen mit dem Fahrer und seinem Geländewagen. Der Weg führt in Richtung Aimak Zentrum. Später führt die Strasse in ein sehr trocknes Gebiet. Übernachtung im Zelt
12.; 16.; 20. Tag Die Fahrt wird nach dem Frühstück fortgesetzt. Sie führt durch eine, für die Verhältnisse in der Westmongolei vergleichbare grüne, üppige Landschaft, und wir kommen schliesslich im Aimakzentrum an. Übernachtung im örtlichen Hotel.
13.; 17.; 21. Tag Nachmittag erfolgt der Rückflug nach Ulan Bator (ca. 2 Stunden). Nach der Ankunft in Ulan Bator kann eine kleine Stadtrundfahrt mit Einkäufen verbunden werden. Übernachtung im Hotel.
14.; 18.; 22.; Tag Da wetterbedingte Ausfälle bei den Inlandflügen nicht ausgeschlossen sind, sollte in Ulan Bator ein Reservetag eingeplant werden, um den Anschluss an die internationalen Verbindungen zu garantieren (Flugzeug, Eisenbahn). Als Programm kann geboten werden: Aufstieg zum Bogd Uul Abstieg zum Kloster Manjur- Besuch des dortigen Museums- Abholung mit Fahrzeug und zurück nach Ulan Bator. Übernachtung im Hotel
15.; 19.; 23. Tag Verabschiedung und Beförderung zum Flugplatz bzw. Bahnhof Ulan Bator.
Der Verlauf der Tour kann den Interessen der Reisenden angepasst werden.
Ulan Bator – Ölgii – Tawan Bogd- Nationalpark - Platz des heißen Frühlings – Aral Tolgo - Arschany Uul – Schiweet Uul - Maltschi-Spitze |
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| Dauer der Tour: | |||||||
| 10 Tage | |||||||
| Inhalte der Tour: | |||||||
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| Verkehrsmittel: | |||||||
| Die Touristen werden auf dem Bahnhof oder dem Flughafen mit einem Auto abgeholt und am Ende der Tour auch wieder zu diesen gebracht. Für die Strecken von Ulan Bator nach Ölgii und am Ende der Trekkingtour wieder zurück nach Ulan Bator wird der Inlandflug genutzt. Zu Beginn und zum Ende der Trekkingtour steht wieder ein Geländewagen zur Verfügung. Auf der Trekkingtour wird das Gepäck mit Pferden oder Kamelen transportiert. In Ulan Bator am Ende der Tour steht wieder ein Fahrzeug zur Verfügung. |
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| Übernachtungsbeschreibung: | |||||||
| - bei An- und Abreise je eine Nacht im Hotel in Ulan Bator - 1 Nacht im örtlichen Hotel in Ölgii - Die übrigen Übernachtungen erfolgen in Zelten oder in Jurten-Camps Die Hotels entsprechen der Mittelklasse mit Zweibettzimmern, WC, Dusche oder Bad. Die Hotels im Land weichen von diesem Standard ab. |
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| Tourenplan: | |||||||
| 1.Tag Ulan Bator Empfang auf dem Flughafen oder Bahnhof Ulan Bator, Einweisung im Hotel. Für den Rest des Tages ist die Besichtigung des Gandan-Klosters und des Bogd-Khan-Museums sowie ein kleines Kulturprogramm vorgesehen. Zum Abendessen gibt es ein mongolisches Nationalgericht. Übernachtung im Hotel.
2. Tag Flug von Ulan Bator nach Ölgii Wir brechen früh auf, um den Frühflug nach Ölgii zu erreichen. Ölgii ist das Aimakzentrum im äußerstem Westen der Mongolei. Die Flugdauer beträgt etwa 3,5 Stunden. Diese Gegend wird überwiegend von den mongolischen Kasachen bewohnt, die der moslemischen Religion angehören. Nach der Ankunft gegen 9:00 Uhr werden wir von unserem örtlichen Führer empfangen. Ein Geländewagen steht mit Fahrer bereit. Wir nehmen hier das Mittagessen ein, und es werden die Endbestätigungen für das Betreten des Nationalparks sowie des Grenzgebietes eingeholt. Bevor wir den Geländewagen zur Fortführung unserer Reise besteigen, können wir noch eine Erfrischung zu uns nehmen. Die Reise geht dann in Richtung Westen. Die Landschaft ändert sich vom trockenem Hügelland zu fruchtbaren Flusstälern, in denen die weißen Jurten stehen und Herden von Yaks, Kamelen sowie Schafen weiden. Unterwegs können Stopps eingelegt werden, um zu fotografieren, Erfrischungen oder einen Imbiss einzunehmen. Am Fluss Sagai werden die Zelte aufgeschlagen.
3. Tag Tawan Bogd-Nationalpark An diesem Morgen setzen wir unsere Fahrt fort und werden im Tawan Bogd-Nationalpark ankommen. Unsere Route führt an einem türkischen Grabstein vorbei, der ein Alter von über 1.000 Jahre hat. Wir sehen auch einige neue Grabstätten. Diese Grabstätten sind aus Holz, und in ihnen sind einst wohlhabende Menschen bestattet. Ihr Reichtum hat sich an der Größe ihrer Pferdeherden gemessen. Am Nachmittag erreichen wir eine Gegend mit vielen verstreuten Erhebungen. Sie sind stille Zeugen längst vergangener Zeiten. Hier halten wir an, um von dem Dajan-See Fotoaufnahmen zu machen. Von hier ist die Grenze zu China nicht weit entfernt. Die Fahrt geht weiter zum Hoton Nuur (See).
4. Tag Beginn der Trekkingtour An diesem Morgen beginnen wir mit unserer Trekkingtour entlang am Hoton-See. Es bietet sich eine beeindruckende Landschaft. Der See grenzt an schneebedeckte Berge. Der Touristenführer weiß viel über diese Gegend, die Geschichte der nomadischen Menschen in diesem Gebiet. Es werden sich Möglichkeiten ergeben, um Adler-Jäger-Familien zu besuchen. Die mongolischen Kasachen verwenden weibliche Adler für die Jagd. Diese sind viel größer als die männlichen und auch aggressiver. Die Gastfreundschaft der Kasachen bekommt man bei der Begegnung mit ihnen zu spüren. Wir werden uns auf einer Höhe von 3.000 m bewegen. Nach einer Strecke von 18 km verbleibt noch Zeit, um diese Gegend zu erforschen.
5. Tag Platz des heißen Frühlings Heute nimmt die Strecke einen vollen Tag in Anspruch. Wir überschreiten die Pässe Aral Tolgo, die in der Nähe einer Militärbase auf der anderen Seite des Sees liegen. Von hier sind es bis zur chinesischen Grenze etwa 9 km. Unterwegs werden wir wieder kasachische Hirten mit ihren Familien besuchen, wo wir reichlich mit Tee bewirtet werden. Hier beginnt das Gelände steiler zu werden. Wir konzentrieren uns auf die Bergketten, die auf unserer Tour liegen, die jetzt nach Nordosten führt. Am Nachmittag erreichen wir den Platz des heißen Frühlings – Arschany Uul oder auch Berg des Mineralwassers. Der Platz des heißen Frühlings wird von einer Gruppe Teiche gebildet, die in Abhängigkeit der Temperaturen der Jahreszeiten und der Niederschläge ihre Größe und Tiefe (bis 5 m) ändern. Diese Teiche wurden in der Vergangenheit zur Heilung verschiedener Krankheiten genutzt. Den Landessitten entsprechend ist es ratsam, dass beim Baden in diesen Teichen Hosen und auch von den Männer T-Shirts getragen werden. Die Übernachtung erfolgt in den Hütten der Kureinrichtung.
6. Tag Die Überquerung des höchsten Passes – ein harter Tag An diesem Tag haben wir die Erlaubnis vom Ort des heißen Frühlings auf eine Bergkette mit einer Höhe von 3.668 m zu steigen. Sobald wir den Pass erreicht haben, gibt unser Führer über Funk ein Zeichen, dass wir zum Lager auf der anderen Seite der Bergkette absteigen. Unser Geländewagen hat den Ort des heißen Frühlings bereits am Morgen verlassen und kommt über eine Strecke von 190 km zu unserem Lagerplatz auf der anderen Seite des Passes. Er empfängt uns, wenn wir das Tagesziel erreichen. Wir befinden uns dann in einer Region, die traditionell von mongolischen Tuwinen besiedelt ist. Wir zelten in einem Tal, das uns einen Blick auf den Berg Schiweet Uul mit seinen 3.350 m bietet.
7. Tag Berg Schiweet Uul Heute nutzen wir den Morgen, um uns von den Anstrengungen der letzten beiden Tage zu erholen. Am Nachmittag unternehmen wir Ausflüge zum Berg Schiweet Uul. Hier finden wir Felszeichnungen mit einem alter von etwa 3.000 Jahren. Es besteht die Möglichkeit Steinböcke zu beobachten. Vom Gipfel oder vom darunter liegendem Nordhang des Berges gibt es eine außergewöhnliche Aussicht zum Tawan Bogd-Gebiet, den Bergen, die unser endgültiges Ziel sein sollen. Der Berg Schiweet Uul ist den Tuwinen heilig. Jährlich steigen die Tuwinen auf den Berggipfel und treten mit ihren Zeremonien mit den lokalen Geistern in Verbindung. Übernachtung im Jurten-Camp am Weißen Fluss. Strecke ca.12 km.
8. Tag Basislager Am Morgen beladen wir die Kamele zur bevorstehenden Trekkingtour zum Basislager am Rand des Potaniin-Gletschers am Fuß der Maltschin-Spitze. Den Geländewagen lassen wir zurück und uns begleiten die zweihöckrigen mongolischen Kamele mit unserem Gepäck und den Zelten. Die Strecke beträgt etwa 21 km und dauert 5 Stunden. Sie hat einen leichten bis mäßig schwierigen Verlauf. Die Wanderung führt über eine üppige, alpine Tundra, durch Herden von Pferden und bietet fantastische Aussichten auf den Gletscher und auf die Bergspitzen. Die Lage des Basislagers bietet einen günstigen Ausgangspunkt für Aufstiege und die Erforschung des Gebietes.
9. Tag Aufstieg zum Maltschin/ Herder Spitze Von unserem Basislager, einer Höhe von 2.900 m, können wir bei einem stetigen Anstieg zur Maltschin-Spitze (4087 m), die sich direkt hinter unserem Basislager erhebt, unsere Tour starten. Es ist ein langer Aufstieg, der über Schotterhänge führt. Diese Tour verlangt keine technische Ausrüstung. Wir haben in Richtung Norden einen herrlichen Ausblick bis Russland, im Süden zeigt sich ein Panorama mit den eisbedeckten Spitzen des Altai-Tawan Bogd. Nach diesem Aufstieg kehren wir erst spät am Nachmittag zu unserem Basislager zurück. Diese Tour dauert etwa 9 bis 10 Stunden.
10. Tag Trekkingtour zum Tsagaan Gol 11. Tag Trekkingtour nach Ulaan Chus Da wir zum Ende unserer erlebnisreichen Trekkingtour kommen, schlagen wir schon zeitig unsere Zelte auf. Die letzten Stunden genießen wir bei Gesang und vielen Erinnerungen an unsere gemeinsamen Erlebnisse der letzen Tage.
12.Tag Ende der Trekkingtour Nach dem die Vorbereitungen für die Rückreise getroffen sind, starten wir die Fahrt mit dem Geländewagen nach Ölgii. Dort beziehen wir Quartier im Hotel „Tawan Bogd“. Hier kann eine warme Dusche genommen werden. Wem die Wassertemperatur, die mittels Sonnenenergie erreicht wird, nicht genügt, kann in die öffentliche Badeanstalt gehen, die vor ein paar Jahren gebaut wurde. Anschließend kann die Stadt erforscht werden. Es gibt ein lokales Museum, ein Postamt, wo E-Mails versendet werden können, oder es kann auch telefoniert werden. Es besteht die Möglichkeit Souvenirs zu erwerben.
13. Tag Rückflug nach Ulan Bator Nach dem Mittagessen fahren wir zum lokalen Flughafen, um uns für den Flug registrieren zu lassen. Vorher ist noch ein Besuch auf dem Basar möglich. Er bietet ein typisch kasachisches Ambiente. Statt buddhistischer Klöster gibt es hier eine Moschee. Der Rückflug nach Ulan Bator dauert 4 Stunden. Nach der Ankunft kann man im Hotel ein erfrischendes Bad nehmen und anschließend bei einem erfrischenden Bier den Tag ausklingen lassen.
14. Tag Abreise Fahrt zum Flughafen oder Bahnhof, Verabschiedung. |
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| Ergänzungen und Varianten, die nicht im Tourenplan enthalten sind: | |||||||
| Bei bestimmten Interessen lassen sich die vorgeschlagenen Touren den individuellen Wünschen anpassen, wenn diese einheitlich in der Reisegruppe vorhanden sind und genügend Zeit verfügbar ist, um diese in der Reiseplanung zu berücksichtigen. | |||||||
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Tour-Nr. 21 |
Tourenbezeichnung |
Teilnehmerzahl [ Preis pro Person in Euro] |
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1 |
2 - 3 |
4-6 |
ab 7 |
Jungend und Studenten ab 6 Personen |
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Kategorie A |
- |
- |
- |
- |
- |
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Kategorie B |
4570 |
2880 |
2880 |
2160 |
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Der Mongolische Altai (Ektag), an den sich im Nordwesten und Norden der Russische Altai anschließt, befindet sich überwiegend in der Mongolei im Grenzgebiet zu China. Er fällt in Richtung Osten in das zuvor genannte mongolische Hochland ab. Im Südosten geht er in den Gobi-Altai und in die Wüste Gobi über. Im Süden und Südwesten fällt sein Gelände unter anderen über das Tal des Irtysch zum Becken der Dsungarei und zum bereits genannten Saissansee ab. Der höchste Berg des Mongolischen Altais ist der Tavan Bogd Uul (4.374 m. ü. NN.).
Der Gobi-Altai, an den sich im Nordwesten der Mongolische Altai anschließt, befindet sich ausschließlich in der Mongolei. Er fällt in Richtung Norden in das bereits erwähnte mongolische Hochland ab. Im Osten, Südosten, Süden und Südwesten geht er in die Wüste Gobi über. Der höchste Berg des Gobi-Altais ist der Ich Bogd Uul (3.957 m. ü. NN).
Die höchsten Gletscherberge im mongolischen Altai:
- Khuiten Uul (4.374 m) - Mongolischer Altai
- Mönh Hayrhan Uul (4.231 m) - Mongolischer Altai
- Cast Uul (4.208 m) - Mongolischer Altai
- Tsast Uul (4.193 m) - Mongolischer Altai
- Sutay Uul (4.090 m) - Mongolischer Altai
- Ich Bogd Uul (3.957 m) - Gobi-Altai
Oberhalb von etwa 3.000 Höhenmetern (stellenweise auch darunter) sind die Kämme des Altais heute noch intensiv vergletschert, insbesondere die Nordhänge, was für die nördliche Halbkugel der Erde charakteristisch ist. Mit 1.330 Gletschern auf einer Gesamtfläche von 890 km² ist das Gebirge nach dem Kaukasus eines der bedeutendsten Gletscherreservoire.
Ulan Bator – Chugnukhan - Karakorum – Orchongebiet – Naiman Nuur – Ulaangol-Wasserfall – Tuvchun- Kloster – Ugii Nuur – Ulan Bator |
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| Dauer der Tour: | |||||||||||||
| 14 Tage | |||||||||||||
| Inhalte der Tour: | |||||||||||||
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| Verkehrsmittel: | |||||||||||||
| Vorgesehen ist ein Geländewagen, der die Touristen am Flughafen oder Bahnhof empfängt, auf der gesamten Tour während des Aufenthaltes in der Mongolei begleitet und am Ende des Mongoleiaufenthaltes die Touristen wieder zum Bahnhof bzw. Flughafen bringt. Diese Tour ist speziell als Reittour gestaltet. Tagesabschnitte werden zum Teil auf dem Rücken eines Pferdes zurückgelegt. Der Geländewagen begleitet die Touristen. Es sollten Reiterfahrungen vorhanden sein. Wem der Weg im Sattel eines Pferdes zu schwierig wird, kann auch mit dem Begleitfahrzeug fahren. | |||||||||||||
| Übernachtungsbeschreibung: | |||||||||||||
| - bei An- und Abreise je eine Nacht im Hotel in Ulan Bator - 4 Nächte im Tourist-Camp - 7 Nächte im mitgeführtem Zelt in freier Natur Die Hotels entsprechen der Mittelklasse mit Zweibettzimmern, WC, Dusche oder Bad. |
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| Tourenplan: | |||||||||||||
| 1.Tag Ulan Bator Empfang auf dem Flughafen oder Bahnhof Ulan Bator, Einweisung im Hotel. Für den Rest des Tages ist die Besichtigung des Gandan-Klosters und des Bogd-Khan-Museums vorgesehen.
2. Tag Ulan Bator – Chungnu Khan Uul In einer reizvollen Lage befindet sich das Kloster Chugnukhan. In dem wieder hergerichteten Tempel kann man einiges über die Geschichte des Buddhismus in der Mongolei erfahren. Die Übernachtung ist im Jurten-Camp.
3. Tag ChungnuKhan Uul - Karakorum Von ChungnuKhan Uul Karakorum. Karakorum ist die alte von Dschingis Khan gegründete Hauptstadt, wo sich heute das bedeutungsvolle Kloster Erdene Zuu befindet. Die Übernachtung ist im Jurten-Camp.
4. Tag Karakorum - Naiman Nuur (Acht Seen) Fahrt über den Bat-Ölzii Sum bis zum Orchonfluss. Besichtigung des Ulaan Gol Wasserfalls (auch als Orchon-Wasserfall bekannt), der eine Höhe von 20 m und eine Breite von 8 m hat. Wir setzen unsere Reise bis zu den Naiman Nuur fort. Die Übernachtung ist im Jurten-Camp.
5. Tag Naiman Nuur – Schireet Nuur – Chaliut Nuur An diesem Tag beginnt unsere Reittour. Nach dem wir uns mit unserem Pferdeführer und den Pferden bekannt gemacht haben, verlassen wir unser Basislager, werden einen Pass überqueren und den Schirett Nuur erreichen. Er hat eine Tiefe von 24 m. An diesem See werden wir zu Mittag essen. Unsere Tour führt dann zum Chaliut Nuur, wo wir die Zelte für die Übernachtung aufschlagen. Am Morgen haben wir gute Gelegenheit den Fisch Tsagaan Zagas zu beobachten. Dieser Ort ist umgeben von Bergen, Wasser und Wäldern, die man erforschen kann.
6. Tag Chaliut Nuur – Bugat Nuur – Shanaa Nuur – Chuis Nuur Wir werden Chaliut Nuur verlassen und kommen zu den Seen Chuis Nuur. In diesem reizvollen Gebiet werden die Zelte für die Übernachtung aufgeschlagen.
7. Tag Chuis Nuur – Bayan Nuur – Duruu Nuur – Tsagaan Azarga Nuur Nach dem Frühstück setzen wir unsere Reise entlang dem Bayan Nuur fort und gelangen auf einen Berg. Auf diesem Berg befindet sich der See Duruu Nuur, der eine Tiefe von 30m hat. Anschließend erreichen wir den Pass Chuch. Vom Berg Chan Baya reiten wir wieder ins Tal. Am Fuß des Berges werden wir Mittag essen. Wir setzen unsere Tour fort und werden Tsagaan Azarga Nuur erreichen. In der Nähe des Sees werden wir bei einer Nomadenfamilie übernachten.
8. Tag Tsagaan Azarga Nuur – Shawar – Uliastai Gol Nach dem Frühstück setzen wir wieder unsere Reise fort. Wir werden die Gegend Shawar (Schlamm) erreichen und dort rasten. Am Nachmittag führt unser Weg zum Fluss Uliastai Gol und in seiner Nähe werden wir die Zelte für die Übernachtung aufschlagen.
9. Tag Uliastai Gol - Badaa Wir verlassen den Uliastai Gol und kommen nach unserer heutigen Reittour nach Badaa, wo wir wieder unsere Zelte aufschlagen.
10. Tag Badaa – Ulaan-Gol-Wasserfall Nach dem Frühstück werden wir unsere Tour fortsetzen und den Kleinen Wasserfall am Ulaan Gol erreichen. Die Reittour endet hier. Wir verabschieden uns von unserem Pferdeführer und den Pferden. Unsere Reise setzen wir jetzt wieder im Geländewagen fort. Es gibt nocheinmal Gelegenheit die Gegend des Ulaan Gols, der hier in den Orchon fließt, zu erkunden.
11. Tag Ulaan-Gol-Wasserfall – Tuvchun Kloster Diese Strecke wird mit dem Geländewagen zurückgelegt. Tuwchun Chiid ist eine Klosteranlage, die heute wieder der Wallfahrt dient. Das Kloster liegt auf einer Höhe von 2.400 m und ist von einer reizvollen Landschaft umgeben. Der Berg, auf dem das Kloster liegt, kann erwandert oder mit einem Pferderitt erreicht werden.
12. Tag Tuvkhun Kloster – Ugii See Diese Strecke wird mit dem Geländewagen zurÜckgelegt. Der Ögii Nuur ist ein See der sich durch seinen Fischreichtum und die vielfältige Vogelwelt auszeichnet. Die Übernachtung erfolgt in der Nähe des Sees im Tourist-Camp.
13. Tag Ugii See – char Buhiin Balgas (Ruine) - Ulaanbaatar Die Fahrt geht zurück nach Ulan Bator. Auf der Strecke zum Ende unserer Reise kann eine Ruine besichtigt werden, die Sich von der sonst nomadentypischen Bauweise abhebt. Am Abend kann ein traditionelles Folklorekonzert besucht werden. Es bleibt auch noch Zeit zum Souvenireinkauf. Übernachtung im Hotel.
14. Tag Abreise Verabschiedung und Abreise von Ulan Bator. |
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| Ergänzungen und Varianten, die nicht im Tourenplan enthalten sind: | |||||||||||||
| Bei bestimmten Interessen lassen sich die vorgeschlagenen Touren den individuellen Wünschen anpassen, wenn diese einheitlich in der Reisegruppe vorhanden sind und genügend Zeit verfügbar ist, um diese in der Reiseplanung zu berücksichtigen. | |||||||||||||
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Tour-Nr. 27 |
Tourenbezeichnung |
Teilnehmerzahl [ Preis pro Person in Euro] |
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1 |
2 - 3 |
4-6 |
ab 7 |
Jungend und Studenten ab 6 Personen |
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Kategorie A |
2830 |
1800 |
1580 |
1450 |
370 |
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|
Kategorie B |
1990 |
1120 |
810 |
750 |
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