Die ungewöhnliche Reise von Regensburg nach Ulan Bator in der Mongolei

Die ungewöhnliche Reise von Regensburg entlang der Seidenstrasse nach Ulan Bator

Eine Reise von Regensburg nach Ulan Bator in der Mongolei mit einem Bus ist ungewöhnlich. Die Erlebnisse, die auf so einer Reise zu erwarten sind, sind aber auch ungewöhnlich. Eine Strecke, die sich über eine Länge von über 10.000 km erstreckt, verläuft durch Gebiete unterschiedlicher Kulturen, unterschiedlicher Landschaften und durch Gebiete mit einer sehr abwechslungsreichen Geschichte. Auch dieser Weg wurde bereits von den Hunnen genutzt, die aus den Steppen Asiens kamen und im 4. Jahrhundert bis nach Westeuropa vordrangen. Die Truppen Dschingis Khans, des Führers der vereinigten Mongolenstämme und seinen Nachfolgern gelang es im 13. Jahrhundert bis nach Liegnitz vorzudringen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bewegten sich die Truppen Napoleons auf diesem Weg, um das Anspruchsdenken in Richtung Osten zu realisieren. In der jüngeren Vergangenheit waren es die deutschen Truppen, die in den Weiten der damaligen Sowjetunion ihren gedachten Lebensraum sichern wollten. Dem Leid, das die kriegerischen Eroberungen auch immer mit sich brachte, steht der Handel, der auf diesen Wegen erfolgte, gegenüber. Teile der Seidenstraße berührt die Tour von Regensburg nach Ulan Bator an verschiedenen Orten. Der Fortschritt, der sich im Mittelalter entlang der Seidenstraße entwickelte, kann man auch heute noch an der Architektur früherer Zeiten erkennen. Buchara, Samarkand, Taschkent sind nur einige Orte, die die mitteleuropäischen Menschen auch in der heutigen Zeit mit ihren alten Bauwerken verzaubern können. Der letzte Teil der Reise führt von der Westmongolei bis Ulan Bator. Dabei muss das Altaigebirge überwunden werden. Auf den Wegen, die durch wildes Gebirgsterrain, Steppe und Wüste führen, begegnet man Nomaden, die noch eine über viele hundert Jahre alte Lebensweise praktizieren. Einen Kontrast dazu bildet dann das quirlige Leben in Ulan Bator.

Für die gesamte Strecke von Regensburg bis Ulan Bator ist eine Reisezeit von 45 Tagen (Stationen) vorgesehen. Da viele Interessenten nicht soviel Urlaub haben, wird diese Reise in drei Etappen geteilt. Es ergibt sich damit die Möglichkeit, dass Reisende an den Etappenzielen die Reise beenden oder andere diese interessante Reise beginnen. Diese betreffenden Orte sind alle gut mit dem Flugzeug zu erreichen. Nach dem Startort Regensburg folgen dann die erste Etappe bis Astrachan, die zweite Etappe bis Almaty und die dritte Etappe bis Ulan Bator.

Der Bus, der zum Einsatz kommt, ist speziell für derartige Fahrten gebaut. Diese Art hat sich bereits auf Fahrten in Afrika und Australien bewährt. Für 14 Teilnehmer bietet er bequeme Sitzgelegenheiten, die auch in Schlafposition gebracht werden können. Eine Klimaanlage sorgt für angenehme Bedingungen während der Fahrt. Die Fahrten erfolgen zum größten Teil auf ausgebauten Straßen. Es können aber auch Abschnitte dabei sein, die über Wüsten- und Steppenpisten führen. In der Mongolei stehen allerdings kaum ausgebaute Straßen zur Verfügung.

Die Fahrwege, die sich aber hier bieten sind kein Problem für diesen Bus. Für Gepäck und Ausrüstung wird ein Anhänger mitgeführt. Die Übernachtungen und die täglichen Versorgungen erfolgen überwiegend in Hotels. Auf den Strecken durch Kasachstan und Usbekistan sind Übernachtungen im Zelt nicht ausgeschlossen, was aber nach Möglichkeit vermieden werden soll. In der Mongolei sind allerdings Zeltübernachtungen nicht auszuschließen. Teilweise wird in Touristenstationen in Jurten übernachtet.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich Interessenten mit einem sicheren, geländegängigen Fahrzeug dem Bus anschließen können.

Für weitere Auskünfte steht INDYTRAVEL ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) oder ATILLA PEREGHY ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) mit seiner Website http://www.pereghy.de/ zur Verfügung. Interessenten sollten sich nach Möglichkeit kurzfristig melden, da diese Reise eine längere Vorbereitungszeit beansprucht.

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