Obwohl moderne Architektur das Stadtzentrum charakterisiert, können Besucher, die vom Flughafen Buyant-Uhaa oder mit der Eisenbahn ankommen, Tausende traditionelle, mongolische Jurten (Ger ) sehen. Die Jurtenviertel liegen um das Stadtgebiet herum.

Museum der Nationalen Geschichte
Das Museum der Nationalen Geschichte befindet sich heute im ehemaligen Museum der Revolution. Das Museum verfügt über eine reichhaltige Sammlung, die von der Steinzeit bis zur Gegenwart der Mongolei reicht. Es erlaubt einen Einblick in die einzigartige Kultur der reitenden Steppennomaden und zeigt ihren Lebensstil. Die Ausstellung enthält viele Kunstgegenstände, militärische Ausrüstungen, wie Waffen von Dschingis Khans Kriegern. Die Sammlungen beinhalten auch die traditionellen mongolischen Trachten und Schmuck. Ausserhalb des Museums befindet sich eine Skulptur als Denkmal für die Opfer der politischen Verfolgung der 1930er Jahre.

Das Zanabazar Museum ( Museum der Schönen Künste)
Das Zanabazar Museum zeigt Werke von Künstlern, Bildhauern und Malern der Mongolei vom frühen Zeitalter bis zur modernen Zeit. Das Museum zeigt mehrere Felsmalerein, grafische Künste, buddhistische Tankas (Textilmalerei), Stickereien, einzigartige Tsamtrachten( Tsam ist ein buddhistischer Tanz) . Die wertvollsten und schönsten Ausstellungsstücke schliessen Arbeiten von Zanabazar, dem grossen Bildhauer und Künstler des 17. Jahrhunderts ein, der auch der erste religiöse Herrscher der Mongolei war.
Das Museum, das gegenüber eines Taxistandes auf der Einkaufsmeile Chudaldaany Gudamj liegt, ist von 9°° Uhr bis 16°° Uhr geöffnet.
Bogd Gegeen Palastmuseum (Bogd-Gegen = Kaiser)
Die Bauten des Museums wurden zwischen 1893 und 1903 errichtet und dienten als Winterpalast des Bogd Gegeen bis zum letzten Kaiser der Mongolei Javzan Damba Hutagt VIII. Dieses Ensemble von Tempeln und Gebäuden enthält mehrere buddhistische Gestaltungsarbeiten und die Privatsammlung von Javnzan Damba Hutagt, die sich aus Geschenken von Herrschern und Königen aus aller Welt zusammensetzen. Auf dem halben Weg zum Zaisan Berg, auf der Südenseite des Stadtzentrums, liegt dieses Palastmuseum.
Kloster von Tschoijin Lama
Der Lamatempel von Tschoijin, gebaut von 1904 bis 1908, ist ein klassisches Beispiel der traditionellen buddhistischen Architektur. Hier lebte Luvsan Haidav Tschoijin Lama, der Bruder von Bogd-Gegeen und einer der berühmten Lama. Das Museum ist wegen seiner Sammlung von buddhistischen Kunstarbeiten, ursprünglichen Seidenikonen und Tsam Tanzmasken berühmt.
Zaisan-Berg
Dieser markante Berg in der Landschaft vor der Stadt bietet einen guten Ausblick auf Ulan Bator und die Umgebung. Die grossen Denkmäler auf der Spitze des Berges wurden zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten im Zweiten Weltkrieg errichtet.
Suchbatorplatz ist das Zentrum im Herzen von Ulan Bator. Eine grosse Reiterfigur charakteresiert diesen Platz und zeigt den berühmten Helden der Revolution Suchbator. Dieser Platz wurde nach dieser historischen Figur benannt. Solche wichtigen Gebäude wie das Parlament, die Börse, die Oper und der Kulturpalast umgeben diesen Platz.I.
Der Terelsh-Nationalpark (Terelsh ist ein Fluss) ist das populärste Ausflugsziel und das drittgrösste geschützte Gebiet in der Mongolei. Besucher können erholsame Spaziergänge durch Wiesen, die teppichartig mit Edelweiss und anderen wilden Blumen bewachsen sind, unternehmen. Eine Wanderung entlang des Bergflusses mit seinen bewaldeten Ufern bietet auch Aussichten auf mit Kiefern bewachsene Berge und bizarre Felsformationen. Der Park liegt 80 km von Ulan Bator entfernt und ist einer der schönsten Plätze in der Mongolei. Es gibt auch eine grosse Zahl von Abenteuerbetätigungen wie Wildwasserfahrten, Reiten, Wandern, Skilaufen, Camping und Mountenbiken.
Der Bogd Uul-Bergnationalpark ist mit einer der populärsten Ausflugsziele in der Nähe von Ulan Bator und eignet sich auch gut für kurze Ausflüge. Er liegt südlich von Ulan Bator und ist seit 300 Jahren ein geschütztes Gebiet, der älteste Nationalpark des Landes. Am Bogd Uul befinden sich heilige Berge und in Felsen gemeisselte Bilder, mehr als 300 Pflanzenarten, Tiere wie Wildschwein, Fuchs, Hasen, Wolf, Eichhörnchen, Adler und Spechte sowie ein Rehgehege. Es kann auch das Manzushir Chid ( Chid= Kloster) des 18. Jahrhunderts im Süden des Reservats besucht werden. Das Kloster liegt in einem schönen Tal und ist umgeben von rauschenden Kiefernwäldern, Birken mit zwischengelagerten Granitblöcken. Es wurde 1733 gegründet, hatte 20 Tempel und beherbergte mindestens 300 Mönche.
Es gibt hier gute Gelegenheiten, um den Lebensstil der Nomaden kennen zulernen, den Airag (gegorene Stutenmilch, auch Kumys genannt) das traditionelle nomadische Getränk zu probieren. Dieser Platz ist auch für Treckingtouren, zum Wandern und zum Reiten ideal.

Der Hustai-Nationalpark liegt etwa 90 km südwestlich von Ulan Bator und beheimatet die einzigen natürlich überlebten Wildpferde der Welt. Das Przewalskipferd ( auf Mongolisch Tachi) wurde hier erfolgreich ausgewildert. Es hat eine hellgelbe Felldecke und eine kurze, steife, schwarze Mähne. Das Przewalskipferd ist etwa 250 cm lang, 146 cm hoch und wiegt durchschnittlich 300 kg.
Der Hustai Nationalpark umfasst 90.000 Hektar und seine Landschaft ist mit seiner Bergsteppe, der Steppe, den vorhanden Sanddünen und den Flussfeuchtgebieten einzigartig.. Der Nationalpark hat 450 verschiedene Pflanzenarten, von denen 200 medizinische Heilkräuter sind. Auf dem Gebiet des Hustai Nationalparks gibt es sehr viel geschichtsträchtige Stätten, die bis in das 6. und 8. Jahrhundert zurück reichen.














