Die Mongolei
Ulan Bator
Ulan Bator liegt am Ufer des Flusses Tuul und ist von den vier heiligen Bergen mit dichten Kiefernwäldern auf den nördlichen Hängen und der Grassteppe im Süden umgeben. Diese Stadt wird häufig als sonnig, friedlich und offen beschrieben, die von Kontrasten geprägt wird, wo modernes Leben mit dem mongolischen, traditionellen Lebensstil verschmilzt. Breite Strassen werden durch moderne Autos geprägt, wobei auch Reiter und Vieh zur allgemeinen Szene gehören. Obwohl moderne Architektur das Stadtzentrum charakterisiert, können Besucher, die vom Flughafen Buyant-Uhaa oder mit der Eisenbahn ankommen, Tausende traditionelle, mongolische Jurten (Ger ) sehen. Die Jurtenviertel liegen um das Stadtgebiet herum. Das Gandan-Kloster ist eines der grössten und bedeutendsten Klöster in der Mongolei sowie eines der interessantesten Sehenswürdigkeiten von Ulan Bator. Gebaut wurde es in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es ist das einzige Kloster, das auch während der kommunistischen Vergangenheit seine buddhistischen Tätigkeiten durchgehend ausüben konnte. Die Tempel können auch während der buddhistischen Zeremonie der Mönche zu bestimmten Zeiten aufgesucht werden. Der Migjid Janraisig Tempel ist ein wichtiger Teil des Gandan Klosters. Der Tempel beherbergt die majestätische, neue, vergoldete, mit Juwelen geschmückte Statue von Migjid Janraisig,. Diese 26 Meter hohe, 20 Tonnen schwere Statue ist die Kopie von einer, die in den 1920er Jahren von den Kommunisten zerstört wurde. Die Statue wurde mit Spenden von Menschen aus der Mongolei als Symbol des buddhistischen Wiederauflebens Mitte der 1990er Jahre gebaut.
Das Museum für Naturkunde ist eins der ältesten Museen in der Mongolei, das 1924 als das Nationalmuseum gegründet wurde. 1956 wurde es zum Zentralen Staatsmuseum umbenannt, und 1997 wurde es das Museum für Naturkunde. Heute finden wir in diesem Museum die Abteilungen für Erdkunde, Geologie, Flora und Fauna, sowie Paläontologie. Die ausgestellten Objekte zeigen präparierte Tiere wie den Gobibären, das Wildkamel, eine grosse Zahl von Vogel und Fischarten, die viele Informationen über die reiche Fauna der Mongolei geben. Sehr eindrucksvoll ist die Abteilung für Paläontologie. Hier gibt es versteinerte Eier und Knochen von vielen Dinosaurierarten, die vor 60-70 Millionen Jahren im Gebiet der heutigen Gobiwüste lebten. Es sind zwei komplette Skelette der Fleisch fressenden Riesen Tarbosaurus und Saurolophus aufgebaut. Von den bis heute zehn erforschten Dinosauriern wurden achtf in der Mongolei gefunden. Dieses Museum zeigt auch Mineralien, die im Land gefunden werden.
![]() Museum der Nationalen Geschichte ![]() Das Zanabazar Museum ( Museum der Schönen Künste) Bogd Gegeen Palastmuseum (Bogd-Gegen = Kaiser) Kloster von Tschoijin Lama Zaisan-Berg Suchbatorplatz ist das Zentrum im Herzen von Ulan Bator. Eine grosse Reiterfigur charakteresiert diesen Platz und zeigt den berühmten Helden der Revolution Suchbator. Dieser Platz wurde nach dieser historischen Figur benannt. Solche wichtigen Gebäude wie das Parlament, die Börse, die Oper und der Kulturpalast umgeben diesen Platz.I. Der Terelsh-Nationalpark (Terelsh ist ein Fluss) ist das populärste Ausflugsziel und das drittgrösste geschützte Gebiet in der Mongolei. Besucher können erholsame Spaziergänge durch Wiesen, die teppichartig mit Edelweiss und anderen wilden Blumen bewachsen sind, unternehmen. Eine Wanderung entlang des Bergflusses mit seinen bewaldeten Ufern bietet auch Aussichten auf mit Kiefern bewachsene Berge und bizarre Felsformationen. Der Park liegt 80 km von Ulan Bator entfernt und ist einer der schönsten Plätze in der Mongolei. Es gibt auch eine grosse Zahl von Abenteuerbetätigungen wie Wildwasserfahrten, Reiten, Wandern, Skilaufen, Camping und Mountenbiken. Der Bogd Uul-Bergnationalpark ist mit einer der populärsten Ausflugsziele in der Nähe von Ulan Bator und eignet sich auch gut für kurze Ausflüge. Er liegt südlich von Ulan Bator und ist seit 300 Jahren ein geschütztes Gebiet, der älteste Nationalpark des Landes. Am Bogd Uul befinden sich heilige Berge und in Felsen gemeisselte Bilder, mehr als 300 Pflanzenarten, Tiere wie Wildschwein, Fuchs, Hasen, Wolf, Eichhörnchen, Adler und Spechte sowie ein Rehgehege. Es kann auch das Manzushir Chid ( Chid= Kloster) des 18. Jahrhunderts im Süden des Reservats besucht werden. Das Kloster liegt in einem schönen Tal und ist umgeben von rauschenden Kiefernwäldern, Birken mit zwischengelagerten Granitblöcken. Es wurde 1733 gegründet, hatte 20 Tempel und beherbergte mindestens 300 Mönche. ![]() Der Hustai-Nationalpark liegt etwa 90 km südwestlich von Ulan Bator und beheimatet die einzigen natürlich überlebten Wildpferde der Welt. Das Przewalskipferd ( auf Mongolisch Tachi) wurde hier erfolgreich ausgewildert. Es hat eine hellgelbe Felldecke und eine kurze, steife, schwarze Mähne. Das Przewalskipferd ist etwa 250 cm lang, 146 cm hoch und wiegt durchschnittlich 300 kg.
Nördliche Mongolei
Chuvsgul-See Im Winter friert der Chuvsgul mit einer dicken Eisschicht so zu, dass auch grosse Lastkraftwagen den See befahren. Im Sommer hat der See so klares Wasser, dass man bis zu 10 m Tiefe sehen kann. Seine Ufer zeichnen sich durch die Farbenvielfalt der Wildblumen in Abhängigkeit der Jahreszeiten aus. Anstatt unter Bäumen und über Flüsse am Seeufer zu wandern, werden während der warmen Monate Bootsfahrten angeboten, durch die man bleibende Eindrücke des Sees erhölt. In dem Seegebiet findet sich eine grosse Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Der Chuvsgul-See ist schon seit langer Zeit wegen der Reinheit seines Wassers und seinen umgebenden Ufern berühmt. Sein ursprünglicher Zustand ist Grund für einen wachsenden Tourismus, der in den letzten Jahren dieses Gebiet ernsthaft bedrohte. Seit 1990 ist der Chuvsgul-See und seine gesamte Umgebung zum Nationalpark erhoben wurden. Heute bietet er ein Paradies für Naturforscher, und er ist ein idyllischer Ort für Erholungssuchende. ![]() „Tsaatan"-die Rentier-Züchter ![]() Der erloschene Vulkan von Uran Togoo Uul liegt in der Nähe der Strasse von der Stadt Bulgan nach Moron, der Verwaltungsstadt des Chuvsgul-Aimags. Die Strasse verläuft 80 km in nordwestliche Richtung von Bulgan durch das Territorium des Kutag-Undur Sum. Uran Togoo Uul nimmt eine Fläche von 8 km² ein und erhebt sich 1.686 Meter über dem Meeresspiegel. Dieses Gebiet ist seit 1965 geschützt, und man kann sich an dem säulenartigen Naturdenkmal erfreuen. Auf dem erloschenen Vulkan befindet sich der Krater mit einer Ausdehnung von 500 bis 600 m und einer Tiefe von 50 m. Im Krater befindet sich ein kleiner See mit einem Durchmesser von 20 m, der von Bäumen umgeben ist Es ist ein wirklich faszinierender Berg. In dieser Region kann man Damhirsche, verschiedene Steinböcke, Wildschweine und verschiedenen Entenarten begegnen. Amarbayasgalant-Kloster liegt 360 km nördlich von Ulan Bator und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es kann mit dem Jeep oder durch eine Kombination der lokalen Zug- und Auto-Fahrt erreicht werden. Es handelt sich nach dem Erdene Zuu Kloster bei Karakorum um das zweitbedeutende Kloster der Mongolei. Erbaut wurde es von 1727 bis 1736 und war dem ersten mongolischen buddhistischen Bogd Gegeen (Staats- und Religionsoberhaupt) gewidmet. Es gab 27 verschiedene kleine und grosse Tempel. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war es die grösste buddhistische Pilgerstätte in der Mongolei. Es lebten ungefähr eintausend Lama, die lernten und bei den typischen Gesängen meditierten, in diesem Kloster. Während der Repressalien von 1930 bis 1940 wurde Amarbayasgalant ausgeplöndert und z.T. vernichtet. 1996 wurde es von der UNESCO in der Liste des Weltkulterbes aufgenommen.
Östliche Mongolei
![]() Der Gebirgsnationalpark Khan Chentii ist das Heimatland von Dschingis Khan und ist von grosser historischer und kultureller Bedeutung. Die Landschaft des Parks bildet den übergang vom Wald der sibirischen Taiga zur Grassteppe. Der Gebirgsnationalpark des Khans Chentii ist ein Natur- und Geschichtsschatz. Von der UNESCO wurde dieser in der Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Nationalpark wird von Wäldern der Taiga und Bergwaldsteppe bedeckt. Im literarischen Denkmal “ Die Geheime Geschichte der Mongolen“ ist dieses Gebiet beschrieben. Es befindet sich nordöstlich von der Hauptstadt. Oglogchiin Cherem ( Cherem = Mauer) liegt am Fusse des Berges Daitschin, 45 km südwestlich von Batshireet Sum (Sum = Verwaltungsgebiet, Kreis) Es ist eine 3 km lange Mauer. Sie wurde aus Steinen ohne Gebrauch von Mörtel gesetzt. Als der russische Archäologe S. Kondratiev dieses Gebiet 1926 erforschte, war die Mauer 2,5-4,5 m hoch. Heute misst sie an ihrem höchsten Punkt 3,1 m. Im letzten Sommer entdeckte eine mongolisch-amerikanische Gruppe auf der gemeinsamen Entdeckungsreise "Dschingis Khan" etwa 60 Grabstätten in der Nähe dieser Mauer. Die Archäologen glauben, dass Oglochiin Cherem eine Grabstätte von grossen mongolischen Persönlichkeiten, wie Dschingis- oder Kublai Khan sein kann. ![]() Der Kerulen (Fluss) hat seinen Ursprung am südlichen Hang einer 1.750m hohen Erhebung, fliesst zuerst nach Süden und wendet sich dann allmählich nach Osten zu und fliesst schliesslich in den Dalai See ( Hulun Nur ) auf chinesischen Gebiet. Das Wassereinzugsgebiet des Kerulen beträgt einschliesslich der Wasserscheide 116.455 km², und er hat auf dem Gebiet der Mongolei eine Länge von 1090 km. Im Mittel des Jahres transportiert er 20,1 m³/s Wasser aus dem Gebiet von Tschoibalsan. ![]() Deluun Boldog , der Geburtsort von Dschingis Khan
Anlässlich des 800. Geburtstages von Dschingis Khan wurde 1962 in Deluun Boldog eine Statue an dem Platz errichtet, an dem man den Geburtsort des grossen Khans vermutete. Dieser Ort ist in der Nähe vom heutigen Dadal Sum. Es ist ein attraktives, bewaldetes Gebiet im Nordosten der Chentii-Region. In diesem Gebiet befinden sich Pfade und Seen sowie Denkmäler, wo die Besucher studieren können, warum der wilde Krieger und grosse Führer noch heute verehrt wird. In Dadal-Sum stand einmal einer von den drei grössten lamaistischen Tempeln, der Dschingis Khan gewidmet war. Dieser wurde in den 1930er Jahren zerstört. Zur Erinnerung an diesen wurden in der wunderschönen mongolischen Landschaft Steindenkmäler aufgestellt. ![]() Das Bereeven-Kloster ist im Tal der Bereeven Berge gelegen. Das Kloster wurde 1777 aus Granit errichtet . Die Gottheit "Manzushir" mit einer Höhe von 3 m und einer Breite von 2m wurde aus rötlichen Granit geschaffen und steht südöstlich vom Kloster. Der Hauptandachtsraum wurde 1813 gebaut. Er hatte 32 Säulen und nannte sich "Utai-Gumben". Die teilweise zerstörte Anlage wurde in einigen Jahren von amerikanischen Bauleuten gesichert. Das Kloster war das Zuhause bis zu 8.000 Lamas. Es war das religiöse Zentrum der Chalch Ostmongolen. Durch seine Lage zu den nahen Wäldern wurden die Gebäude aus Stein und Holz gebaut. Es sind keine ausführlichen Aufzeichnungen vorhanden. ![]() Chuch Nuur (Blauer See) ![]() Die Oststeppe der Mongolei (Dornod-Steppe)
Südliche Mongolei
Mongolische Südgobi
Auf dem Gebiet der heutigen Gobi lebten in früheren Zeiten Dinosaurier. Heute ist sie das zu Hause der Kamelzüchter und sie bietet eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Dinosaurier-Skelette und ihre versteinerten Eier sind hier bis zur Gegenwart bewahrt worden. Wildesel, Kamele, Schneeleoparden, Bergschafe und Gazellen ziehen durch die Landschaft, und es gibt eine breite Pflanzenwelt. Chongoryn Els (Sanddüne) Joly Am (Geierschlucht) Baga Gazariin Chuluu Baga Gazariin Chuluu
Ongi-Tempel ist eine Ruine des grossen Klosters von Bari Yonzon Chamba am Ufer des Ongiin- Flusses. Dieses Kloster hatte 28 Tempel und andere Bauwerke (Stupas )auf dem Südhang des felsigen Berges. Stupas konnten noch erhalten werden. Dieses Kloster beherbergte ungefähr 1.000 Lamas. Während der stalinistischen Säuberungsaktion in den 1930er Jahren wurden alle Tempel durch die revolutionдren Banden zerstört. Seit 1994 wurde ein Tempel wieder errichtet. Zur Zeit leben dort wieder zehn Lamas. Bayanzag (reich an Saxaul) ist einer der berühmten Plätze der Mongolei, der sich auf dem Grund eines früheren Meeres vor etwa 60 bis 70 Millionen Jahren befindet und viele paläontologische Entdeckungen ermöglichte. Der Platz wurde von dem amerikanischen Forscher Roy Andrew, als er 1920 die Mongolei besuchte, als Brennende Klippen benannt. Während seines zweijährigen Aufenthaltes in der Mongolei durchforschte er die Gobi, und er machte umfangreiche fossile Dinosaurierfunde bei Bayanzag. Seine Funde transportierte er auf 70 Kamelen. Der Forscher zeigte im Naturkundemuseum in Ulan Bator in einer Ausstellung ein grosses Dinosaurierskelett. Von zehn verschiedenen Dinosaurierarten, die er entdeckte, fand er acht in der Mongolei. Das Baktrische Kamel ( das zweihöckrige Kamel )
Westliche Mongolei![]() Altai Tavan Bogd- Nationalpark
Die Bergkette des Mongolaltais ist eine der drei Hauptgebirgskämme der Mongolei, und die höchsten Berge des Landes befinden sich dort. Der Gebirgszug verläuft über mehr als 600 km. Die Altai Tavan Bogd-Gruppe ( fünf Heilige ) und Tsambagarav sind die höchsten Gebiete des Westens in der Gebirgskette des Mongolaltais. In der Tavan Bogd-Gruppe ist der höchste Berg der Chüiten-Gipfel mit 4.374 m über dem Meeresspiegel (auch Nairamdal-Gipfel genannt).
Das ist auch der höchste Punkt der Mongolei. Die Altai Tavan Bogd-Gruppe liegt in der Nähe der nordwestlichen Grenze der Mongolei. Gletscher und Eis sind in den hohen Lagen des Tavan Bogds dauerhaft. Die Spitze des Berges Munch Chairchan liegt 4326 m über dem Meeresspiegel. Die Altai Tavan Bogd- Gruppe ist seit 1996 ein geschütztes Gebiet.
Chyargas-See ist mit 1.406 km² einer der grössten Seen der Mongolei. Er ist 75 Kilometer lang, 31 Kilometer breit und 80 Meter tief. Die Seeoberfläche liegt 1.028 Meter über dem Meeresspiegel. Das Wasser ist brackig. In ihm leben seltene Fische, wie die mongolische Äsche. ![]() Der Bayan Ulgii-Aimag(Aimag = Verwaltungsbezirk; Provinz)wurde 1940 gegrьndet. Bayan-Ulgii ist das Dach der Mongolei. Es ist ein im Westen abgelegenes Gebiet mit hohen Bergen, sogar Gletschern, steilen Wдnden und schnellen, reiЯenden Flьssen. Dieses Gebiet unterscheidet sich wesentlich von den ьbrigen Landschaften des Landes. In diesem Aimag unterscheidet sich auch der grцЯte Teil der Bevцlkerung von den ьbrigen Menschen der Mongolei. Es sind ьberwiegend Kasachen mit ihrer eigenen Sprache, ihrer eigenen Religion und mit eigenen Brдuchen. Der Bayan Ulgii-Aimag nimmt eine Flдche von 45.700 km² ein. Die Bevцlkerung wurde im Jahr 2000 mit 91.068 angegeben. Der hцchste Berg der Mongolei, der Chьiten-Gipfel mit seinen 4.374 m, liegt ebenfalls in diesem Aimag auf der Grenze zu China. ![]() Uvs-See ist der grösste Salzsee mit 3.350 km² in der Mongolei und bildet eine Einzigartigkeit in der Grossen Seensenke im Westen des Landes. Sein Salzgehalt ändert sich von
3 auf 35 g/l. Mit seinen Schilfufern und seinen Süsswasser-Flussdeltas bietet dieser Raum Brutgelegenheiten für viele Vogelarten und Rastplätze fьr zahlreiche wandernde Arten. Der seichte See liegt in einer Höhe von 759 m über dem Meeresspiegel. In den Gebieten der Wüste und der Berge finden sich seltene Tiere wie die mongolische Rennmaus, die Polarkatze, der bedrohte Schneeleopard, Wildschafe und der Asiatische Steinbock. Seit 1997 wird das Uvs-Nuur-Becken als Biosphärenreservat von der UNESCO anerkannt. Der Char Us See (Schwarzwassersee) ist zwar der zweitgrösste Süsswassersee des Landes, er erreicht aber nur eine Tiefe von 4 m. Der Chovd-Fluss fliesst in diesen See, und seine Mündung schafft ein riesiges Sumpfdelta. Wegen seiner idealen Bedingungen für Wasser- und Sumpfvögel wurde dieses Gebiet in der Liste der Ramsartagung 1999 aufgenommen. Dieses Gebiet umfasst 850.272 Hektar des Landes von dem Chovd Aimag. Es wurde 1997als Nationalpark eingestuft. Zentral Mongolei
Karakorum (Charachorin) und das Erdenezuu -Kloster In der Nähe der Ruinen von Karakorum befindet sich das erste 1586 erbaute buddhistische Kloster Erdenezuu mit seinen 108 Stupas. Das Tuvchun-Kloster wurde auf der Höhe des Undur Shireet 2.312 Metern über dem Meeresspiegel errichtet. Undur Shireet befindet sich auf der Grenze zwischen den Archangai und Uvurchangai Aimags. Das Kloster wurde durch Zanabazar (erster Bogd Gegen der Mongolei) erbaut. Es wurde 1654 auf der 20m hohen Felsklippe am Südhang mit 14 kleinen Tempeln errichtet. Zanabazar schuf dort 1680 die berühmte Schrift „Sojombo". Ugii-See liegt 1.337 Meter über dem Meeresspiegel in Ugiinuur Sum im Archangai Aimag. Er erstreckt sich 25 Quadratkilometer, und ist für seinen Vogel- und Fischreichtum bekannt. An Fischen finden wir Hecht, Katzenwels und Barscharten, die den Hauptanteil für den Fischereibetrieb bilden. Fünfzig bis achtzig Tonnen werden jährlich gefangen. An Vögeln kann man öfter Schwäne, Gänse ,Weissen Löffelreiher und den fleckigen Dalmatinischen Pelikan antreffen. Chugnu Khan-Gebirgsnationalpark
Im Grenzgebiet von drei Aimags (Bulgan , Ovorkhangai und Tuv ) befindet sich das Chugnu Khan-Gebirge. Es ist ein malerisches Gebiet mit Bergen, Wäldern, Steppen, Wüstencharakter ( auch genannt Elsen Tasarchai ) und Mineralwasserquellen, alles auf engen Raum. Dort befindet sich auch das Chugnu Tarny Kloster, welches sich aus einer oberen und unteren Anlage zusammensetzt. Was das Kloster interessant macht ist, dass es von drei verschiedenen Zeiten des Buddhismus ( frühe, mittlere und späte ) in der Mongolei gekennzeichnet ist. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gründete der Prinz Bishrelt des ehemaligen Tusheet Khans Aimag das Kloster. Zanabazar widmete später seinem Lehrer Erdenetsorj dieses Kloster. Es wurde in 1670-1680 gebaut Während des Krieges von Galdan Boshigt gegen die Mandschurei am Ende des 18. Jahrhunderts wurde es zerstört. Nach der Demokratisierung 1990 wurden die Tempel wieder restauriert. Die Restaurierung wurde von der Enkelin des Mönchen geleitet, der in dem zerstörten Kloster lebte. Der Wasserfall „Ulaan Tsutgalan“ ![]() Chorgo Terchiin Tsagaan Nuur- Nationalpark ![]() Terchiin Tsagaan-See Besuch bei einer Nomadenfamilie |
































