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  • Ausstellung zeigt Kultur der Mongolei

    Ausstellung zeigt Kultur der Mongolei

    Im Rahmen des Aktionstages zur Mongoleiwoche im Volkshochschulheim Inzigkofen las Gerlinde Kretschmann (links) ein mongolisches Märchen vor.

     

    Inzigkofen -  Wie viele Grundschüler passen in eine mongolische Jurte? Dicht gedrängt sind es 57. Diese Zahl berichtete die Ethnologin Amélie Schenk am Samstag bei der Eröffnung des Aktionstages, mit dem die Veranstaltungswoche „Mongolei ganz nah“ in der Orangerie des Volkshochschulheims ihren Höhepunkt fand.

    Wie viele Grundschüler passen in eine mongolische Jurte? Dicht gedrängt sind es 57. Diese Zahl berichtete die Ethnologin Amélie Schenk am Samstag bei der Eröffnung des Aktionstages, mit dem die Veranstaltungswoche „Mongolei ganz nah“ in der Orangerie des Volkshochschulheims ihren Höhepunkt fand.

    Während der Woche waren rund 250 Schüler aus der Region in der Orangerie gewesen. Dort stand eine kunstvoll bestickte Jurte aus der Mongolei und die Kinder erfuhren aus erster Hand über das Leben und die Arbeit der mongolischen Nomaden. Im Rahmen dieser Schülerbesuche wurde auch ausprobiert, wie viele Kinder in die Jurte passen. Bürgermeister Bernd Gombold, der ebenfalls zur Eröffnung des Aktionstages sprach, sagte: „Meine Tochter war auch dabei und berichtete mir ganz stolz von dem Versuch.“

    Verwoehnwochenende

    Hauptrednerin war Gerlinde Kretschmann. Die Ehefrau des Ministerpräsidenten hatte die Schirmherrschaft übernommen. Sie erklärte: „Ich wünsche der mongolischen Republik, dass sie den Spagat zwischen Tradition und Moderne schafft.“ Gerade die Erinnerung an die Vergangenheit zu bewahren sei eine wichtige Aufgabe, sowohl in der Mongolei, wie auch in der Bundesrepublik. Bernd Gombold begrüßte die Initiative für die Veranstaltungswoche mit der Feststellung: „In einer global gewordenen Welt gehört es dazu, fremde Kulturen kennenzulernen.“

    Der gut besuchte Aktionstag entpuppte sich als Sprungbrett für einen Einstieg in die mongolische Kultur. Etwa bei dem Vortrag von Nasan Bodigerel. Bodigerel hat in der Mongolei Medizin studiert und war dort ausgebildeter Kinderarzt. Da dieser Abschluss in Deutschland nicht anerkannt wird, arbeitet der Mongole heute in Frankfurt/Main als Heilpraktiker. In seinem gut besuchten Vortrag ging es um „natürliche Heilweisen der mongolischen Steppennomaden“.

    Der Schäfer Helmut Bussmann aus Herdwangen-Schönach hatte einige seiner Tiere mitgebracht und der Bogenbauer Martin Worf aus Unterwaldhausen am Pfrunger Ried zeigte verschiedene Bogenmodelle. Aus Herdwangen-Schönach waren in original Mongolenkluft Matthias Hohner und Tochter Kyra gekommen, die Bogenschießen vom Pferderücken aus sportlich betreiben.

    Am Nachmittag las Gerlinde Kretschmann vor großem Publikum in der Orangerie ein mongolisches Märchen vor. Die persisch-mongolische Musikgruppe „Sedaa“, die am gleichen Abend im VHS-Heim ein Konzert bestritt, gab erste Hörproben ihrer Musik. Den ganzen Tag über wurden mongolische Speisen gereicht. Der Erlös der Veranstaltungswoche ist für die soziale Arbeit der „Freunde des Altai“ in der Mongolei bestimmt.

     

    Eingefügt aus <http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/inzigkofen/Ausstellung-zeigt-Kultur-der-Mongolei;art372562,5948935> 

     

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  • Unterwegs auf der antiken Seidenstraße

    Unterwegs auf der antiken Seidenstraße

    Die Menschen und Landschaften entlang der Seidenstraße stellt Dieter Gandras am nächsten Mittwoch vor.

    Die Menschen und Landschaften entlang der Seidenstraße stellt Dieter Gandras am nächsten Mittwoch vor. Foto: Privat

    Telgte - 

    Die VHS lädt am Mittwoch, 6. März, um 20 Uhr zu einer Diashow in den Saal des Rochus-Hospitals ein. „Unterwegs auf der antiken Seidenstraße“ ist der Titel der Show, die Dieter Gandras (Olsberg) vorstellen wird.

    Die Seidenstraße besteht schon seit über 2000 Jahren als Karawanenweg zwischen Fernost und Europa. Es war aber nicht nur die namengebende Seide, sondern auch eine Vielzahl unterschiedlicher hochwertiger Waren, die hier in beiden Richtungen zwischen den Kontinenten gehandelt wurden.

    Die einmalige Faszination dieses Handelsweges liegt in der großen Toleranz aller anliegenden Völker, Kulturen und Religionen mit ihren traditionellen Lebensarten und Philosophien. Die Bilderreise folgt der ursprünglichen Route über Berge und Flüsse, endlose Steppen und staubige Wüsten von China über die Mongolei nach Usbekistan, weiter in den Iran und dann in die Türkei über die anatolische Hochfläche bis nach Istanbul, dem antiken Konstantinopel. Karten sind für fünf Euro (ermäßigt vier Euro) an der Abendkasse erhältlich.

    Eingefügt aus <http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Telgte/Diaschau-Unterwegs-auf-der-antiken-Seidenstrasse

     

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  • ITB Berlin 2012

     

    ITB Berlin 2012: Mehr Aussteller aus Asien


    Neue Aussteller aus China, der Mongolei und Indonesien

     

    Viele asiatische Länder sind bei deutschen Urlaubern sehr beliebt. Auf der diesjährigen Reisemesse ITB in Berlin sind noch mehr Aussteller aus Asien als beim letzten Mal vertreten. fliegen-sparen.de mit den Einzelheiten.


    In diesem Jahr zeigt Asien auf der ITB Berlin eine sehr starke Präsenz. Allein in Halle 26 kann die ITB Berlin 17 neue Aussteller und Wiederkehrer begrüßen. Zum Beispiel kommen China und die Mongolei mit neuen Ausstellern nach Berlin. Osttimor knüpft an seinen erfolgreichen Erstauftritt 2006 an. Auch Nordkorea ist wieder auf der ITB Berlin vertreten.

     

    Neue Aussteller aus Kambodscha und Indonesien

    Hanuman Travel aus Kambodscha erweitert das Angebot der aufstrebenden Destination. Neu sind auch der Bali Pavilion aus Indonesien. Premiere auf der ITB Berlin haben zudem aus Vietnam Come & Go Vietnam, Vietravel Group sowie IT&T - Indochina Tourist and Trade.

     

    Eingefügt aus <http://www.fliegen-sparen.de/de/news/itb2012/itb_asien_aussteller.php>

     

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  • Seen auf dem Dach der Welt

     

    Seen auf dem Dach der Welt

     

    Saxonia Entertainment produziert Reihe auf ARTE

    Leipzig, 09.03.2012 (newsropa.de) - Sie sind atemberaubende Schönheiten in schwindelerregenden Höhen, eingebettet in raue, karge Landschaften und umgeben von einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt. Sie sind stille Botschafter längst vergangener Kulturen und bis heute prägen ihre Mythen und Legenden den Kulturkreis ihrer Bewohner – Asiens Bergseen. Nun hat die Saxonia Entertainment eine fünfteilige Dokumentationsreihe über diese einzigartigen Naturschönheiten produziert - in HD-Hochglanz. Jeder Bergsee, ob in Kirgisien, Tadschikistan, Ostkasachstan, Tibet und der Mongolei, erzählt dabei seine eigene Geschichte, die das Leben der Bewohner vor Ort bis heute prägt. Regisseur Stephan Kühnrich spricht im Interview über die Dreharbeiten auf dem Dach der Welt.

    Was sind die besonderen Herausforderungen bei Dreharbeiten so weit oben im Gebirge?

    Bei Dreharbeiten in Höhen über 4.000 oder gar 5.000 Meter braucht man einige Tage, um sich zu akklimatisieren. Einige unserer Begleiter in Kirgistan und in Tibet litten trotzdem schwer unter der Höhenkrankheit. Unsere Drehteams hatten zum Glück keine diesbezüglichen Beschwerden.

    Die größte Herausforderung waren sicher die körperlichen Belastungen der Kletterei für gute Bilder von oben. Aufstiege über 4 oder 5 Stunden waren keine Seltenheit. Dazu kam das Gepäck. Kamera, Objektive, Stativ und Akkus - das können schnell über 30 Kg pro Person sein. Im Pamir haben wir einen ganzen Tag für fünf Einstellungen gebraucht. Gelohnt hat sich das ganze trotzdem. Alle fünf Einstellungen waren so schön, dass sie in den Film kamen.

    Wir haben natürlich vorher gewusst, was auf uns zukommt und speziell dafür trainiert. Einer unserer Kameraleute hat dafür in Berlin sogar ein "Unterdruckgym" gefunden, ein Fitnesscenter, in dem die dünne Bergluft speziell dafür erzeugt wird. Und ich habe beim Training fast 20 kg abgespeckt, um den Belastungen standzuhalten.

    Wie haben die Einheimischen in den abgelegenen Gebieten auf das Drehteam reagiert?

    Wir haben mit sehr vielen verschiedenen Einheimischen Kontakt gehabt - mit Tadschiken, Kirgisen, Kasachen, Tibetern und Mongolen. Eigentlich hatte ich völlig verschiedene Mentalitäten erwartet. Überraschenderweise waren sich die Menschen in den Bergen, unabhängig von ihrer Nationalität, sehr ähnlich. Überaus gastfreundlich, zugänglich und vor der Kamera völlig unbefangen.

    Gastfreundschaft ist in dünnbesiedelten Gebieten jahrhundertelange Tradition. Für den unbefangenen Umgang mit Fernsehleuten habe ich meine eigene Erklärung. Die Leute sehen nicht fern. Sie haben schlicht keine Ahnung von den Niederungen unseres Gewerbes.

    Hat man bei den Arbeiten selbst noch einen Blick für die Schönheit der Natur?

    Ja, ja und ja. Natürlich nimmt uns die Arbeit auf den Reisen rund um die Uhr in Anspruch. Aber diese grandiosen Landschaften sind einfach so überwältigend, dass du sie nicht übersehen kannst. Du kriechst morgens aus dem Zelt und stehst an einem der schönsten Plätze des Planeten. Du reibst dir die Augen und fragst dich, warum sie dir dafür Honorar zahlen. Ich habe in den Bergen Afghanistans und Pakistans schon Filme über Krieg und Terror gedreht, und trotzdem habe ich die Schönheit der Berge und Täler nicht vergessen.

    Aber hier war diese Schönheit ja das Thema. Wir haben die traumhaften Bilder extra gesucht und natürlich auch genossen. Und für alle Fälle haben wir über 4.000 Fotos davon gemacht.

    Quelle: http://www.newsropa.de/index.php?id=115&;tx_ttnews[tt_news]=17909&tx_ttnews[backPid]=7&cHash=2c5345b82b

     

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  • Goldgräberstimmung in der Mongolei

    Goldgräberstimmung in der Mongolei


    Von: Georg Fahrion

     

    In dem zentralasiatischen Land läuft ein einzigartiges Rennen um Rohstoffe. Ausgerechnet in der mongolischen Wüste genießen Deutsche einen Heimvorteil.

    In der Luft von Ulan-Bator kann man den Reichtum der Mongolei riechen. Jeden Abend wabert der Geruch durch die Straßen der Hauptstadt, er fließt herab aus den armen Vierteln auf den Hügeln am Stadtrand. Dort leben die Menschen in Jurten, in ihren Öfen verheizen sie den sattschwarzen Schatz des Landes: Kohle.

    Der Geruch lockt Unternehmer aus aller Welt nach Zentralasien. "Im Vergleich zu dem, was ich in den vergangenen 14 Jahren erlebt habe, ist in den letzten 18 Monaten ein regelrechter Ansturm von Investoren ausgebrochen", sagt Laurenz Melchers, ein Pionier der deutschen Geschäftswelt in der Mongolei.

    Kein Wunder. Das riesige Land mit seinen nur 2,8 Millionen Einwohnern erlebt gerade eine Bonanza ohne Beispiel. Der Grund des Booms sind seine Bodenschätze. Die Liste der Rohstoffe liest sich wie das Periodensystem: Gold, Silber, Molybdän, Uran, Wolfram. Kupfer gibt es in rauen Mengen, und sogar seltene Erden sind hier zu finden. Dazu Öl, Gas und viel Kohle, ohne Ende Kohle.

    Es ist kein Zufall, dass es gerade jetzt losgeht. Viele Vorkommen liegen schwer zugänglich in der Wüste Gobi. Lange rechnete es sich einfach nicht, sie auszubeuten. Erst der dauerhafte Anstieg der Weltmarktpreise hat das geändert. Deshalb laufen jetzt so viele Projekte mit hohen Investitionsvolumen an, geht die Wirtschaft des Landes durch die Decke: Allein 2011 wuchs sie um geschätzt 11,5 Prozent. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert, dass es nun so weitergehen wird. Das führt zu mehr Wohlstand: Die noch kleine Mittelschicht wird jetzt größer und kaufkräftiger.

     

    "Wir dachten, Deutsche und Autos, das geht immer"

    Hier, am zentralen Sükhbaatar-Platz in der Hauptstadt Ulan-Bator, lässt sich der neue Reichtum besichtigen. Hinter dem Denkmal des Befreiungshelden Sükhbaatar ragt der Blue Sky Tower in den Himmel wie ein Segel aus Stahl und Glas. Während betuchte Mongolen in den Boutiquen von Louis Vuitton und Ermenegildo Zegna shoppen, brausen um den Platz überraschend viele Mercedes-Limousinen.

    Wer in der Mongolei einen Daimler fährt, hat ihn bei Laurenz Melchers gekauft. Der Bremer entstammt einer alten Kaufmannsdynastie, doch er wollte etwas Eigenes aufbauen. Also ging er in die Mongolei, mit seiner Freundin, etwas Startkapital und keiner genauen Vorstellung, was er dort eigentlich machen wollte.

    Es wurde schließlich eine Autowerkstatt. "Wir dachten, Deutsche und Autos, das geht immer", sagt Melchers. Kürzlich eröffnete er einen ganz neuen Showroom voll glänzender Karossen. Sein Handelsunternehmen Mongolian Star Melchers (MSM) repräsentiert deutsche und amerikanische Automarken und Konzerne wie Johnson & Johnson, Moët Hennessy, Bosch oder BASF. Es wird einfach so viel gebraucht in diesem riesigen Land.

    Mit dem Boom des Bergbaus steigt die Nachfrage. "Abends saß man mit den Jungs an der Bar und fragte: Mensch, was braucht ihr denn?", erzählt Melchers. Die Jungs brauchen Baumaterial und Helme, Bohrköpfe und Trucks, und wie viele Mongolen trinken sie gern das eine oder andere Glas, daher der Hennessy-Cognac. "Okay, holen wir rein!", sagte Melchers, der mittlerweile 60 Prozent des in den Bars der Hauptstadt verkauften Alkohols importiert.

    Bonanza, Glücksritter, Goldgräberstimmung. Beinahe fühlt es sich an wie im Wilden Westen. "In der Mongolei kann man sein Risiko nie völlig abschätzen", sagt Melchers. "Dies ist ein Land im Umbruch und im Aufbau, und das Rechtssystem ist im gleichen Zustand." Mut werde dafür höher belohnt. Entscheidend für Erfolg sei die Bereitschaft, sich ins kalte Wasser zu stürzen. So wie es der Schwabe Klaus Bader tat, der erst eine Brauerei in Ulan-Bator gründete, dann das Konzept des Biergartens im Land etablierte und schließlich ein Luxushotel hochzog.

     

    Eingefügt aus <http://www.impulse.de/management/:Neue-Maerkte--Goldgraeberstimmung-in-der-Mongolei/1028011.html>

     

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