Abenteuertrip: Zwei Linzer fahren mit dem Auto in die Mongolei

 

LINZ. Oliver Pirklbauer (36) und Helmut Gebetsberger (44) haben eine Vorliebe für ungewöhnliche Reisen. Am 1. Juni steht die nächste auf dem Programm: Sie reisen mit einem alten Gebrauchtwagen rund 14.000 Kilometer von Linz in die Mongolei.

Eigentlich wollten die zwei Linzer an jener ungewöhnlichen „Rallye“ teilnehmen, bei der die Fahrer aus ihrem Heimatland per Auto nach Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, fahren. Da die beiden aber in dieser Zeit keinen Urlaub bekamen, haben sie beschlossen, die Reise vorzuverlegen und auf eigene Faust in das zentralasiatische Land zu fahren. „Auf diese Weise zu verreisen, bedeutet für uns eine große Freiheit“, sagt Gebetsberger. „Wir können jederzeit stehen bleiben, wo es uns gefällt“, ergänzt Pirklbauer, der als Betriebselektriker arbeitet.

Abstecher zur Seidenstraße

Derzeit sind die beiden intensiv am Planen. Die Reiseroute steht bereits fest: Von Linz fahren sie über Ungarn und die Ukraine nach Russland, weiter nach Kasachstan und – erneut über Russland – in die Mongolei. „Wir überlegen, einen Abstecher zur Seidenstraße in Usbekistan und Kirgistan zu machen“, sagt Gebetsberger, der es als Taxi-Unternehmer gewohnt ist, viel Zeit im Auto zu verbringen. Je nach Route wird das Team 12.000 bis 14.000 Kilometer unterwegs sein.

Angst vor den Gefahren auf der langen Strecke haben sie nicht: „Dass ein bestimmtes Risiko besteht, ist klar. Aber ohne Risiko kommt man da nie hin. Da muss man Urlaub in Kärnten machen“, meint Gebetsberger. Auch technische Pannen beim Gebrauchtwagen, den sie erst in den nächsten Wochen kaufen wollen, schrecken sie nicht: „Wir sind nicht schlecht im Basteln“, sagt Pirklbauer. „Und wenn was bricht, müssen wir vor Ort schauen, wie wir weiterkommen.“

Chile im Bus durchquert

Ungewöhnliche Reisen haben die zwei Linzer schon öfter unternommen. So durchquerten sie im Vorjahr Chile in öffentlichen Bussen und legten dabei 7000 Kilometer zurück. „Man kommt dabei leicht mit Einheimischen ins Gespräch“, sagt Pirklbauer. „In den Bussen wird oft gefeiert, musiziert, manchmal sogar eine Flasche Rum durchgegeben.“

Bei aller Freiheit – eine Vorgabe haben die Abenteurer bei ihrer Reise von Linz in die Mongolei allerdings: Nach 40 Tagen müssen sie wieder in Linz zurück sein. Dann ist der Urlaub endgültig vorbei.

Spenden gesucht

Oliver Pirklbauer und Helmut Gebetsberger reisen am

1. Juni mit dem Auto rund 14.000 Kilometer von Linz nach Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Sie wollen dabei Sach- und Geldspenden mitnehmen, die sie in Ulan Bator an ein Kinderheim übergeben. Dafür werden noch Spender gesucht. Informationen gibt es auf www.highway-to-khan.at.

Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,820452

 

Die ungewöhnliche Reise von Regensburg entlang der Seidenstrasse nach Ulan Bator

 

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